Baerbock fordert mehr Geld für Grundschulen

  • In Heidelberg hat Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock mehr Investitionen in Grundschulen gefordert.
  • Dort erreiche man jedes Kind.
  • Die Landesvorsitzende Sandra Detzer sprach beim Wahlauftakt der Südwest-Grünen Armin Laschet die Eignung für das Kanzleramt ab.
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Heidelberg. Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat mehr Investitionen in Grundschulen gefordert. Es sei ja nicht so, dass Deutschland wenig für Bildung ausgebe, aber das Geld komme nicht dort an, wo es am allermeisten gebraucht werde, kritisierte Baerbock beim Wahlkampfauftakt der Südwest-Grünen am Mittwochabend in Heidelberg.

„Nämlich im Primarbereich, bei den Kleinsten, in den Kitas, aber vor allem in den Grundschulen - da wird der Schlüssel für einen guten Bildungsweg gelegt.“ In den Grundschulen erreiche man jedes Kind - egal welcher Herkunft und unabhängig vom Einkommen der Eltern. „Deshalb muss genau dort unsere Priorität sein.“

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Baerbock entschuldigt sich für „N-Wort“ in Interview
0:58 min
Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat sich dafür entschuldigt, in einem Interview das „N-Wort“ benutzt zu haben.  © dpa
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Grünen-Chefin bezeichnet „lachenden Laschet“ als Fehlbesetzung

Die Grünen-Landesvorsitzende Sandra Detzer kritisierte bei dem Wahlkampfauftakt Armin Laschet. Der Unions-Kanzlerkandidat hat aus ihrer Sicht keinesfalls das Format zum Kanzler. „Regieren ist auch eine Stilfrage“, sagte Detzer. „Und genau deswegen wäre der lachende Laschet eine Fehlbesetzung - und das werden wir in diesem Wahlkampf immer wieder deutlich machen.“ Detzer bezog sich dabei auf das Lachen Laschets bei einer Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Flutkatastrophengebiet.

Die Union versuche sich nun im „Schlafwagen-Wahlkampf“, versuche sich in die nächste Regierung zu schaukeln, aber das werde man nicht zulassen. „Die CDU hat kein Abo auf das Kanzlerinnenamt, das machen wir ihnen streitig“, sagte Detzer. Wenn man so eine Machtfrage stellt, blase einem der Wind ganz gehörig ins Gesicht. „Das ist das, was wir erwartet haben.“

RND/dpa

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