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Unterstützung auf allen Ebenen

Baerbock besucht Klitschko: Werden in Solidarität nicht nachlassen

Außenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Grüne, r) und Mykola Tochytskyi, stellvertretender Außenminister der Ukraine, stehen zusammen in Babyn Jar an der Gedenkmenora für die im Zweiten Weltkrieg hier von Deutschen ermordeten Juden.

Kiew. Außenministerin Annalena Baerbock hat der Ukraine bei einem Treffen mit Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko weitere Unterstützung im militärischen Bereich wie auch beim Wiederaufbau zugesichert.

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„Hätte dieser brutale Vormarsch nicht zurückgedrängt werden können, dann hätte auch diese Stadt anders ausgesehen“, sagte die Grünen-Politikerin am Dienstag bei dem Treffen mit Klitschko mit Blick auf das russische Vorrücken auf die ukrainische Hauptstadt. Zuvor hatte Baerbock am Denkmal für die ermordeten ukrainischen Juden in Babyn Jar Blumen niedergelegt.

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Der Ex-Boxweltmeister Klitschko dankte Baerbock für ihr Engagement und ihren Besuch in den Kriegszeiten. Es müsse alles getan werden, um den „sinnlosen Krieg zu stoppen“. Der russische Präsident Wladimir Putin versuche, eine demokratische Entwicklung der Ukraine zu verhindern. Er wolle ein russisches Imperium aufbauen. „Wir wissen nicht, wie weit er gehen wird“, sagte Klitschko. „Ihr Besuch in der Kriegszeit ist sehr wichtig für uns“, sagte er zu Baerbock. Der Bürgermeister zeigte ihr bei einem Rundgang einen Teil der Stadt und schenkte der Ministerin zum Abschluss noch ein Bildband: „Kiew - meine Liebe“ - mit Signatur von Klitschko.

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In der Ukraine werde der Kampf für Europas Freiheit und Friedensordnung gekämpft, sagte Baerbock. Deutschland habe die Verantwortung und Verpflichtung, „nicht nachzulassen in unserer Solidarität, nicht nachzulassen in unserer Hilfe, sei es humanitär, sei es im Bereich medizinischer Unterstützung, aber eben auch die militärische Unterstützung“. Die Bundesregierung werde die Unterstützung fortführen und im militärischen Bereich weiter intensivieren.

Dies gelte aber auch für die Unterstützung beim Wiederaufbau, gerade auch von kleineren Städten und von Orten, sagte Baerbock. Man tue alles dafür, „dass in den Orten, die schon befreit sind oder die nicht eingenommen worden sind, zumindest trotz der trügerischen Sicherheit das Leben weitergehen kann“. Man wisse, „wie brandgefährlich das alles ist. Und wir dürfen uns nicht täuschen: Der russische Präsident kann jeden Tag seine Strategie wieder verändern.“

RND/dpa

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