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Bericht: Fast 20 Millionen mangelhafte Masken in Baden-Württemberg

  • Spätestens seit der sogenannten Maskenaffäre ist der Mundschutz ein heikles Thema in der deutschen Politik
  • Ein Zeitungsbericht birgt nun weiteren Diskussionsstoff.
  • In Baden-Württemberg sollen fast 20 Millionen Masken lagern, die allesamt nicht nutzbar seien.
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Stuttgart. Rund 20 Millionen Masken in den Beständen des Landes Baden-Württemberg sind einem Zeitungsbericht zufolge derzeit nicht nutzbar, weil sie nicht ganz den Normen entsprechen. „Insgesamt sind 15,2 Millionen Masken aus Landesbeschaffungen aus den Jahren 2020 und 2021 im Lager gesperrt“, teilte das Sozialministerium den „Stuttgarter Nachrichten“ mit.

Hinzu kämen rund 4,6 Millionen vom Bund gelieferte mangelhafte Masken. „Trotz sorgfältiger Auswahl der Lieferanten und der Vorgabe einer Herstellung in Deutschland waren zum Teil Masken nicht normentsprechend“, hieß es.

Baden-Württemberg hofft auf Schadensersatz

Bis Ansprüche auf Schadensersatz mit den Herstellern geklärt seien, blieben die Masken zur Beweissicherung im Lager. Mit dem Bund stehe das Land ebenfalls in Verhandlung über eine Kostenerstattung.

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Dass das Land mangelhafte Masken bekommen hatte, ist bekannt. Bislang war aber von geringeren Mengen die Rede. Inzwischen lässt das Land selbst beschaffte FFP2-Masken von der Prüforganisation Dekra checken.

RND/dpa

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