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Außenminister Blinken: USA haben keinen engeren Partner als Großbritannien

  • Die Außenminister der USA und Großbritanniens haben im Vorfeld des G7-Außenminister-Treffens die Wichtigkeit ihrer Beziehung hervorgehoben.
  • Das Verhältnis zwischen US-Präsident Biden und Premier Johnson aber ist vorbelastet.
  • Dennoch soll sich an der „Special Relationship“ der beiden Staaten nichts ändern.
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London. Die USA und Großbritannien haben vor Beginn eines Treffens der G7-Außenminister die enge Beziehung ihrer Länder betont.

„Die Vereinigten Staaten haben keinen engeren Verbündeten und engeren Partner als das Vereinigte Königreich“, sagte US-Außenminister Antony Blinken bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem britischen Amtskollegen Dominic Raab am Montag in London. „Unsere besondere Beziehung geht weiter. Sie ist effektiv, sie ist dynamisch und sie liegt dem amerikanischen Volk am Herzen.“

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Auch Außenminister Maas bestätigt, dass es bei dem Treffen unter anderem um die chinesische Beteiligung am 5G-Netzwerkausbau gehen soll.  © Reuters
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London befürchtete Verschlechterung der „Special Relationship“

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In der britischen Hauptstadt dürfte dieses Bekenntnis gut ankommen: Nach dem Machtwechsel im Weißen Haus hatte man in Großbritannien die Verschlechterung der traditionellen „Special Relationship“ der beiden Staaten gefürchtet, da das Verhältnis zwischen dem britischen Premier Boris Johnson und dem neuen US-Präsidenten als vorbelastet gilt.

Johnson hatte sich bei den US-Demokraten keine Freunde gemacht, als er im Wahlkampf vor dem Brexit-Referendum 2016 Ex-Präsident Barack Obama in einem Zeitungsartikel unterstellte, wegen seiner kenianischen Wurzeln einen Groll gegen die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien zu hegen. Biden bezeichnete Johnson später als „physischen und emotionalen Klon“ seines Amtsvorgängers Donald Trump.

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Die neue US-Regierung strebt in wesentlichen Bereichen der Außenpolitik eine Abkehr vom Kurs des früheren US-Präsidenten Trump an.  © Reuters

USA und Großbritannien stehen „Schulter an Schulter“

Außenminister Raab betonte am Montag, man stehe „Schulter an Schulter“ und teile viele gemeinsame Werte und Interessen. Die USA und Großbritannien arbeiteten außerdem eng zusammen, wenn es darum gehe, Menschenrechtsverletzungen zu verurteilen und Staaten zur Verantwortung zu ziehen – wie zuletzt etwa im Fall von China.

Die Außenminister der G7-Staaten treffen sich in dieser Woche zum ersten Mal seit zwei Jahren zu persönlichen Beratungen. Dabei soll es um aktuelle Konflikte in Afghanistan, Myanmar oder der Ukraine, aber auch um zukünftige Ziele und Herausforderungen gehen.

RND/dpa

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