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Attentat auf Deutsche in Istanbul 2016: Polizei nimmt Verdächtigen fest

  • Im Januar 2016 sind bei einem Selbstmordattentat auf eine deutsche Reisegruppe in Istanbul zwölf Menschen getötet worden.
  • Fünf Jahre später haben türkische Ermittler einen Verdächtigen festgenommen, er soll den Sprengstoff für die Tat geliefert haben.
  • 2018 waren drei Syrer wegen Beihilfe zu der Tat verurteilt worden.
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Istanbul. Fünf Jahre nach einem Anschlag in der Istanbuler Altstadt, bei dem zwölf Deutsche getötet wurden, haben türkische Ermittler einen Verdächtigen festgenommen. Die Polizei im südosttürkischen Sanliurfa bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch entsprechende Medienberichte.

Demnach wurde der Mann bereits am Montag in der Region nahe der syrischen Grenze gefasst. Die Staatsanwaltschaft habe angeordnet, die Details der Festnahme unter Verschluss zu stellen, hieß es.

Zwölf Tote, 16 Verletzte

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Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, der Festgenommene sei Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Er sei in Kontakt mit einem der Drahtzieher des Attentates gewesen und habe den Sprengstoff geliefert. Am 12. Januar 2016 hatte sich ein Selbstmordattentäter inmitten einer deutschen Reisegruppe in die Luft gesprengt. Dabei wurden zwölf Menschen getötet und 16 weitere verletzt.

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2018 wurden drei Syrer unter anderem wegen Beihilfe zur Tötung zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sie bei der Vorbereitung halfen. Zur Aufklärung der Hintergründe trug der Prozess nur teilweise bei. Der mutmaßliche Auftraggeber wurde nicht gefasst.

RND/dpa

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