Justiz stellt Ermittlungen nach Attacke auf Hockenheimer OB ein

  • Vor rund zehn Monaten ist der Oberbürgermeister von Hockenheim, Dieter Gummer (SPD), von einem Unbekannten niedergeschlagen worden.
  • Doch verwertbare Spuren wurden nicht gefunden.
  • Die Staatsanwaltschaft stellt jetzt die Ermittlungen ein.
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Frankenthal. Rund zehn Monate nach der Attacke auf den damaligen Oberbürgermeister von Hockenheim, Dieter Gummer (SPD), hat die Staatsanwaltschaft Frankenthal die Ermittlungen eingestellt. Die Spuren seien ausgewertet worden, aber der Täter habe nicht ermittelt werden können, sagte ein Sprecher der Anklagebehörde in der pfälzischen Stadt am Donnerstag.

Gummer war am 15. Juli 2019 im Hof seines Hauses in Böhl-Iggelheim (Rhein-Pfalz-Kreis) von einem Unbekannten niedergeschlagen worden und erlitt unter anderem Gehirnblutungen. Der Politiker war seit 2014 Oberbürgermeister von Hockenheim (Baden-Württemberg) und im August 2019 planmäßig in den Ruhestand gegangen. Über den Schritt der Justiz hatte auch der SWR berichtet.

"Am Tatort gab es keine verwertbaren Spuren, und auch die Befragung der Nachbarn hat nichts ergeben", sagte der Justizsprecher der Deutschen Presse-Agentur. Auch ein Motiv sei nicht gefunden worden. Zudem habe die ausgesetzte Belohnung von 5000 Euro nicht zu einem entscheidenden Hinweis geführt.

RND/dpa

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