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Iran prüft kreativen Weg für Rückkehr zu Atomdeal

Iran, Buschehr: Hassan Ruhani, Präsident des Iran, besucht ein Atomkraftwerk. (Archivbild)

Iran, Buschehr: Hassan Ruhani, Präsident des Iran, besucht ein Atomkraftwerk. (Archivbild)

Teheran. Der Iran sucht bei den Atomverhandlungen in Wien kreative Wege zur Wiederherstellung des Vertrags über sein Nuklearprogramm. „Wir prüfen neue Elemente, die sich auf die Verhandlungen auswirken“, twitterte der Sekretär des mächtigen Nationalen Sicherheitsrates, Ali Schamchani, am Montag. Die staatliche Zeitung „Teheran Times“ schrieb, ein Vertragsentwurf könnte es dem Iran erlauben, seine weiterentwickelten Zentrifugen zur Uran-Anreicherung und nukleares Material im Land zu behalten.

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Forderung Lawrows lässt Zweifel aufkommen

Zuvor hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow Garantien gefordert, dass die US-Sanktionen wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine die Beziehungen Moskaus zu Teheran nicht beeinträchtigen würden. US-Außenminister Antony Blinken nannte Lawrows Forderung irrelevant, weil die US-Sanktionen gegen den Iran etwas völlig anderes seien als die gegen Russland.

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Im Atomabkommen von 2015 hatten die fünf UN-Vetomächte und Deutschland mit dem Iran vereinbart, dass Teheran sein Atomprogramm so gestaltet, dass der Bau von Atombomben unmöglich ist. Im Gegenzug wurden Wirtschaftssanktionen gelockert. Doch zogen sich die USA 2018 unter ihrem damaligen Präsidenten Donald Trump aus dem Abkommen zurück und verhängten neue Sanktionen. Der Iran reicherte daraufhin mehr Uran an, als es ihm der Atompakt erlaubt. Unter Trumps Nachfolger Joe Biden verhandeln die USA über eine Rückkehr in das Abkommen. Die Gespräche darüber standen nach Angaben aller Beteiligten kurz vor dem Abschluss. Nach Lawrows Äußerung stand das wieder in Zweifel.

RND/AP

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