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Reaktorblock nach Zwischenfall in russischem Atomkraftwerk abgeschaltet

  • In der Nacht zu Donnerstag ist in einem russischen Atomkraftwerk ein Reaktor nach einem Zwischenfall abgeschaltet worden.
  • Aus einem Rohr sei Dampf ausgetreten.
  • Es handelt sich nach Angaben des Betreibers um einen Teil des Systems, in dem kein radioaktiv belastetes Wasser fließe.
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Rostow am Don. Nach einem Zwischenfall in einem Atomkraftwerk im Süden Russlands ist ein Reaktorblock für Wartungsarbeiten vom Netz genommen worden.

In dem Kraftwerk rund 120 Kilometer von der Stadt Rostow am Don entfernt sei in der Nacht zum Donnerstag ein Austritt von Dampf aus einem defekten Rohr festgestellt worden, teilte der Betreiber Rosenergoatom im sozialen Netzwerk Telegram mit. Das Rohr sei allerdings Teil eines Kraftwerksystems, in dem kein radioaktiv belastetes Wasser fließe.

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Reparaturen nicht unter Hitze möglich

Der Reaktorblock Nummer zwei müsse vorübergehend abgeschaltet werden, da die notwendigen Reparaturen nicht möglich seien, solange die Technik erhitzt sei.

Das Kernkraftwerk Rostow besteht aus insgesamt vier Blöcken und ist seit 2001 in Betrieb. Neben dem nun abgeschalteten Teil wird laut Betreiber noch ein weiterer Block seit September gewartet. Die beiden anderen Blöcke sind demnach planmäßig in Betrieb.

RND/dpa

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