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SPD-Politiker Stegner vergleicht Atombefürworter mit Corona-Leugnern

  • Auf Twitter hat der SPD Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner Befürworter der Atomenergie mit Corona-Leugnern verglichen.
  • „Inhaltlich und im Ton“ stünden Atombefürworter Impfgegnern, Corona-Leugnern und Rechtsradikalen kaum nach, schrieb er.
  • Die Twitter-Gemeinde reagierte empört und sah den Tweet als Kritik an Frankreich.
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Berlin. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner hat auf Twitter Befürworter der Atomenergie mit Corona-Leugnern verglichen. Daraufhin war der Protest der Twitter-Gemeinde groß.

„Verstrahlte Reaktionen der Atomfans auf allen Social-Media-Kanälen bestätigen noch einmal in eindrucksvoller Weise alles, was ich in letzter Zeit dazu geschrieben habe“, schrieb Ralf Stegner am Sonntagnachmittag auf Twitter. „Inhaltlich und im Ton“ stünden Atombefürworter Impfgegnern, Corona-Leugnern und Rechtsradikalen kaum nach #AtomkraftNeinDanke, schrieb er weiter.

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Twitter-Gemeinde reagiert

Die Twitter-Gemeinschaft reagierte empört auf den Tweet des bekennenden Atomenergiegegners und SPD-Fraktionsvorsitzenden aus Schleswig-Holstein.

Viele Nutzer brachten die Aussage Stegners in Verbindung mit der Politik des Nachbarlandes Frankreich, das als Befürworter der Atomenergie gilt. Daraufhin stellte der SPD-Politiker klar: „Mir gefällt die Haltung der französischen Regierung zur Atomenergie überhaupt nicht, aber ich habe das natürlich nicht mit Rechtsradikalen verglichen.“ Stegner erklärte, es sei ihm lediglich um die Social-Media-Posts einiger Atomfans gegangen, die „diesem miesen Stil“ ähneln.

Weiter schrieb er: „Über Atomenergie diskutiere ich gerne mit Argumenten leidenschaftlich mit Andersdenkenden. Was die Social-Media-Blase der Rechten, Impfgegner und Corona-Leugner, aber auch der ,Verstrahlten‘ angeht, gehört schon aus Selbstachtung gelegentlich auf einen groben Klotz ein grober Keil.“

Ralf Stegner war von 2014 bis 2019 stellvertretender Vorsitzender der SPD. Vor der Bundestagswahl hatte Stegner angekündigt, sich vor allem gegen die AfD einsetzen zu wollen. Er bezeichnete die Partei als „Demokratiefeinde“ und brachte zum Ausdruck, dass er dazu beitragen wolle, dass die AfD aus dem Bundestag verschwindet. Weitere Themen auf seiner Agenda seien internationale Friedenspolitik, Abrüstung, globale Gerechtigkeit, Handelspolitik und Entwicklungszusammenarbeit.

RND/ag

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