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Türkei setzt sich für amerikanische Rückkehr zum Atom-Deal ein

  • Auf einer Pressekonferenz spricht sich der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu für den Wiedereintritt der USA in das internationale Atomabkommen mit dem Iran aus.
  • Unterstützt wird er dabei von seinem iranischen Amtskollegen Dschawad Sarif.
  • „In dem Augenblick, in dem die Vereinigten Staaten ihre Verpflichtungen erfüllen, wären wir darauf vorbereitet, unsere zu erfüllen“, sagt Sarif.
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Ankara. Die türkische Regierung setzt sich für eine Rückkehr der USA in das internationale Atomabkommen mit dem Iran ein.

Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte am Freitag auf einer Pressekonferenz mit seinem iranischen Kollegen Mohammed Dschawad Sarif in Ankara, er hoffe, dass die neue US-Regierung von US-Präsident Joe Biden die „Kooperation in der (Nuklear-)Frage“ wiederherstellt. „So Gott will“ würden dann auf diesem Weg „gegen den brüderlichen Iran verhängte Sanktionen und Embargos aufgehoben.

Sarif sagte, auch er hoffe nach dem Abgang von Bidens Vorgänger Donald Trump auf eine Rückkehr der USA in das Atomabkommen. Trump hatte die USA aus dem 2018 geschlossenen Abkommen zurückgezogen und neue Sanktionen verhängt, die Banken und Ölindustrie im Iran empfindlich trafen. „In dem Augenblick, in dem die Vereinigten Staaten ihre Verpflichtungen erfüllen, wären wir darauf vorbereitet, unsere zu erfüllen“, sagte Sarif.

Teheran hat in den vergangenen Monaten die Urananreicherung über die in dem Abkommen festgelegte Grenze erhöht. Das Abkommen soll sicherstellen, dass der Iran technisch keine eigenen Atomwaffen entwickeln und herstellen kann.

RND/AP

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