Atomare Abschreckung: AKK offen für Dialog mit Macron

  • Zwar liegt Deutschland weiter unter dem amerikanischen Nuklearschirm.
  • Doch Frankreichs Präsident Macron hatte europäischen Partnern eine engere Zusammenarbeit bei atomarer Abschreckung angeboten.
  • Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer ist offen für einen Dialog, macht jedoch Einschränkungen.
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Paris. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer signalisiert Interesse am Pariser Angebot für eine engere Zusammenarbeit bei der atomaren Abschreckung. "Ich glaube, dass wir diesen strategischen Dialog aufnehmen müssen", sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag in Paris. Die Gespräche stünden aber erst ganz am Anfang; man müsse darüber beraten, was das konkret bedeute, schränkte sie ein.

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hatte Anfang des Monats in einer Grundsatzrede den europäischen Partnern einen tieferen Einblick in die Nuklearabschreckung seines Landes angeboten. Nach dem Austritt der Briten aus der EU verfügt in der Staatengemeinschaft nur noch Frankreich über Atombomben.

Deutschland weiter unter US-amerikanischem Schutzschirm

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Deutschland liege weiter unter dem “amerikanischen Nuklearschirm” und sei Teil einer nuklearen Teilhabe - sie sehe nicht, dass sich daran etwas grundlegend ändern solle, sagte Kramp-Karrenbauer. In mehreren EU-Staaten lagern nach früheren Angaben amerikanische Atombomben, die gegebenenfalls von den Luftwaffen dieser Länder ins Ziel getragen werden sollen. So sind in Deutschland etwa 20 Atombomben auf dem Fliegerhorst Büchel stationiert, deren Modernisierung demnächst ansteht.

RND/dpa

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