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Atomabkommen

EU verkündet Unterbrechung von Atomgesprächen mit Iran

ARCHIV - 21.08.2010, Iran, Buschehr: Zwei weibliche Sicherheitsbeamte stehen vor dem Atomkraftwerk Buschehr und beobachten Medienvertreter. Nach neuen Forderungen Russlands müssen die Verhandlungen zur Rettung des Atomabkommens mit dem Iran unterbrochen werden. Das verkündete am Freitag EU-Außenbeauftragter Josep Borrell. Eine Einigung zur Wiederherstellung des Atomabkommens von 2015 sei bereits ausgearbeitet worden.

ARCHIV - 21.08.2010, Iran, Buschehr: Zwei weibliche Sicherheitsbeamte stehen vor dem Atomkraftwerk Buschehr und beobachten Medienvertreter. Nach neuen Forderungen Russlands müssen die Verhandlungen zur Rettung des Atomabkommens mit dem Iran unterbrochen werden. Das verkündete am Freitag EU-Außenbeauftragter Josep Borrell. Eine Einigung zur Wiederherstellung des Atomabkommens von 2015 sei bereits ausgearbeitet worden.

Wien. Die Verhandlungen zur Rettung des Atomabkommens mit dem Iran werden nach neuen Forderungen Russlands unterbrochen. „Eine Pause in den Wiener Gesprächen ist wegen externer Faktoren notwendig“, schrieb der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Freitag auf Twitter. Eine Einigung sei im Wesentlichen bereits ausgearbeitet und liege auf dem Tisch.

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Kurz vor einem möglichen Durchbruch bei den Verhandlungen zur Wiederherstellung des Atomabkommens von 2015 hatte Russland vor rund einer Woche Garantien gefordert, dass westliche Sanktionen im Zusammenhang mit der Invasion in der Ukraine nicht die wirtschaftlichen und militärischen Beziehungen zwischen dem Iran und Russland behindern. Washington und europäische Staaten haben die Forderung mit dem Hinweis zurückgewiesen, dass sie nichts mit den Atomgesprächen zu tun hätten.

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Die ausgearbeitete Übereinkunft sieht vor, dass die Vereinigten Staaten ihre Sanktionen gegen den Iran aufheben. Im Gegenzug soll die Islamische Republik ihr Atomprogramm wieder stark einschränken, um die Entwicklung von Nuklearwaffen zu unterbinden. US-Außenministeriumssprecher Ned Price sagte am Donnerstag, dass noch einige wenige Fragen zu klären seien - ein Hinweis, dass die russische Position nicht der einzige Stolperstein ist, der noch aus dem Weg geräumt werden muss.

RND/dpa

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