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UN-Atombehörde IAEA: Iran hat zehnmal mehr angereichertes Uran als erlaubt

  • Nach dem einseitigen Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran hat auch die Theokratie nach und nach Auflagen des Deals gebrochen.
  • Wie die UN-Atombehörde IAEA nun mitteilt, besitzt der Iran inzwischen zehnmal so viel angereichertes Uran wie es dürfte.
  • An eine andere Zusage hält sich Teheran dagegen.
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Wien. Der Iran hat laut der UN-Atombehörde IAEA mittlerweile die zehnfache Menge an angereichertem Uran wie laut Atomabkommen erlaubt. Das geht aus einem am Freitag in Wien vorgelegten Bericht der IAEA hervor. Der Schätzung zufolge hat das von schiitischen Klerikern beherrschte Land demnach mittlerweile mehr als 2,1 Tonnen angereicherten Urans.

Im Wiener Abkommen von 2015, das den Iran am Bau einer Atombombe hindern soll, hatte Teheran der Einhaltung einer Obergrenze von rund 200 Kilogramm reinen Urans zugestimmt. Nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomdeal im Jahr 2018 erfüllt auch der Iran nicht mehr alle Auflagen des Abkommens.

Die IAEA berichtete am Freitag allerdings weiter, Teheran habe seine nach langem Streit erfolgte Zusage eingehalten und Inspekteuren Zugang zu einem der beiden angeblich geheimen Atom-Standorten gewährt. Auch die zweite Anlage soll im Laufe des Monats untersucht werden.

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An den beiden Standorten in Teheran und Isfahan soll der Iran nukleares Material aufbewahrt haben. Die iranische Atomorganisation bestreitet das und hatte die IAEA-Forderung nach Zugang lange abgelehnt. Die USA hatten das Verhalten Teherans als Beweis angeführt, dass dem Iran nicht zu trauen sei.

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Im Ringen um das Schicksal des Atomabkommens hatten die USA jüngst angekündigt, die Wiedereinsetzung aller UN-Sanktionen aus Zeiten vor dem Deal erzwingen zu wollen. Die verbliebenen Partner des Abkommens, Deutschland, Frankreich, Russland, Großbritannien, Rssland und China, sprechen den USA das Recht dazu ab, weil die Regierung von Präsident Donald Trump 2018 aus dem Atomabkommen ausgestiegen war. Anfang der Woche hatten Vertreter der Staaten betont, weiter daran festzuhalten, den Iran aber auch zur Erfüllung seiner Zusagen gemahnt.

RND/dpa

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