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Atomabkommen: Europäische Diplomaten mit Iran-Verhandlungen unzufrieden

  • Die Gespräche zur Rettung des Atomabkommens mit dem Iran kommen aus Sicht von europäischen Diplomaten zu langsam voran.
  • Ziel der Verhandlungen ist eine Regelung, nach der die USA ihre Sanktionen aufheben und der Iran das Atomprogramm wieder einschränken würde.
  • Aus dem erst 2015 geschlossenen Abkommen trat der damalige US-Präsident Donald Trump drei Jahre später aus.
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Wien/Teheran/Washington. Die Gespräche zur Rettung des Atomabkommens mit dem Iran kommen aus Sicht der europäischen Verhandler zu langsam voran. „Wir haben noch viel zu tun, aber wenig Zeit. Vor diesem Hintergrund hätten wir uns diese Woche mehr Fortschritte erhofft“, hieß es am Samstag aus hochrangigen Diplomatenkreisen. Zu entscheidenden Punkten gebe es noch keine Einigung, sagten Vertreter Deutschlands, Großbritanniens und Frankreichs am Ende einer dritten Verhandlungsrunde in Wien.

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Die iranische Führung spricht von einem „terroristischen“ Angriff auf eine seiner wichtigsten Atomanlagen in Natans.  © Reuters

Die Europäer versuchen gemeinsam mit Russland und China zwischen dem Iran und den USA zu vermitteln. Ziel der Wiener Verhandlungen ist ein Fahrplan, nach dem Washington Sanktionen gegen den Iran aufheben und Teheran sein Atomprogramm wieder einschränken würde. Die Gespräche sollen in den kommenden Tagen auf Expertenebene weitergehen.

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Das Atomabkommen wurde 2015 in Wien abgeschlossen. Das iranische Atomprogramm wurde dadurch mit strikten Auflagen belegt, um die Entwicklung von Nuklearwaffen zu verhindern. Drei Jahre später stieg US-Präsident Donald Trump aus dem Pakt aus. Teheran hat im Gegenzug seine Urananreicherung wieder hochgefahren und internationale Atominspektionen eingeschränkt.

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Die Verhandler stehen unter Zeitdruck. Im Iran wird im Juni ein neuer Präsident gewählt. Der pragmatische Amtsinhaber Hassan Ruhani darf nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten. Der Wahlkampf, ein neuer Präsident oder ein neues Verhandlungsteam nach der Wahl könnten die Lösung des Atomkonfliktes erschweren.

RND/dpa

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