Um 54 Prozent

Deutschland im EU-Vergleich Spitzenreiter: Asylerstanträge im EU enorm gestiegen

In Niedersachsen ist ein deutlicher Rückgang bei den Asylanträgen zu verzeichnen. (Symbolbild)

Die Zahl der neu gestellten Asylanträge in der EU ist im August im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 54 Prozent gestiegen (Symbolbild).

Luxemburg. Die Zahl der neu gestellten Asylanträge in der EU ist im August im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 54 Prozent gestiegen. Rund 77 500 Migranten baten um Schutz, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte. Die meisten Erstanträge wurden in Deutschland gestellt, gefolgt von Österreich und Frankreich. In der Bundesrepublik wurden demnach knapp 17 000 Antragsteller registriert, gut 14 000 in Österreich und knapp 12 000 in Frankreich. Dahinter kommen Spanien (8650) und Italien (rund 6000 Antragsteller).

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Die größten Gruppen Asylsuchender

Syrer waren den Angaben zufolge im August mit rund 12 000 Menschen die größte Gruppe dieser Asylsuchenden. An zweiter Stelle standen Menschen aus Afghanistan (10 675) und mit deutlichem Abstand auf dem dritten Platz Inder (4170). Geflüchtete aus der Ukraine stellten im August seltener Erstanträge als in den Vormonaten. Während im März die Zahl noch mit fast 13 000 angegeben wurde, sank sie in den kommenden Monaten deutlich. Im August wurden den Angaben zufolge noch 915 Erstanträge von Menschen aus der Ukraine gestellt. In Deutschland brauchen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine zum Beispiel keinen Aufenthaltstitel mehr.

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RND/dpa

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