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Assads Truppen dringen in zweitgrößte Stadt im Rebellengebiet ein

  • Syrische Bodentruppen sind in eines der letzten Rebellengebiete im Land vorgedrungen.
  • Mit russischer Unterstützung hätte die Armee eine strategisch wichtige Stadt in der Provinz Idlib eingenommen.
  • Die Rebellen seien Berichten zufolge aus der Region geflohen.
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Damaskus. Die syrische Armee ist bei ihrer Offensive in der Rebellenprovinz Idlib in das Zentrum der zweitgrößten Stadt der Provinz eingedrungen. Nur vier Tage nach Beginn der Bodenoffensive sei es den Truppen mit Unterstützung der russischen Luftwaffe gelungen, die komplette Kontrolle über die strategisch wichtige Stadt Maarat al-Numan zu übernehmen, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtete zunächst, dass Teile der Stadt noch durchsucht würden.

Die Armee drang den Berichten zufolge von drei Seiten in die Stadt ein. Sie durchkämme die Stadt auf der Suche nach Minen und Sprengsätzen, sagte ein Militärkommandant zur Deutschen Presse-Agentur. Die Aufständischen seien in Richtung Westen geflohen. Maarat al-Numan liegt strategisch wichtig an der Hauptstraße, die die Großstadt Aleppo mit der Hauptstadt Damaskus verbindet. In der Provinz Idlib an der Grenze zur Türkei liegt eines der letzten größeren Rebellengebiete in Syrien. Die Vereinten Nationen sprechen von einer dramatischen humanitären Lage.

RND/dpa

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