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Kein CDU-Automatismus: Laschet warnt vor Überheblichkeit in Kanzler-Frage

  • Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet sieht es nicht als gegeben an, dass die Frage der Kanzlerkandidatur automatisch an die CDU gehe.
  • Der Bewerber um den CDU-Vorsitz warnt seine Partei vor Überheblichkeit.
  • Er stellt sich auf einen harten Bundeswahlkampf 2021 ein.
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Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident und Bewerber um den CDU-Vorsitz, Armin Laschet, hat seine Partei vor Überheblichkeit in der Frage der Kanzlerkandidatur gewarnt. Die sei mit der CSU “auf Augenhöhe zu entscheiden - nicht durch überstimmen”, sagte Laschet am Montag bei der Jahreshauptversammlung der nordrhein-westfälischen Zeitungsverleger in Düsseldorf. Es sei falsch zu glauben, die Kanzlerkandidatur laufe automatisch auf die CDU zu.

Laschet: Kanzlerkandidatur wird “harter Kampf”

"Das haben sich bei uns manche so angewöhnt, dass schon sicher davon ausgegangen wird, wer CDU-Vorsitzender wird, wird auch Kanzler", kritisierte Laschet. "Das wird ein harter Kampf." Eine entscheidende Frage sei, ob die FDP es im nächsten Jahr überhaupt wieder in den Bundestag schaffe. Falls es 2021 - wie bei der Bundestagswahl 2013 - erneut eine rechnerische Mehrheit für Rot-Rot-Grün gäbe, "dann machen sie es", sagte Laschet. "Das wird der große Kampf des nächsten Jahres sein. Das wird die Aufgabe sein, die CDU in der Mitte zu profilieren."

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Laschet, Merz und Röttgen Favoriten auf CDU-Vorsitz

Bislang gelten neben Laschet der Wirtschaftsexperte Friedrich Merz und der Außenexperte Norbert Röttgen als aussichtsreiche Kandidaten für den CDU-Vorsitz. Auf die Frage, warum es nicht möglich sei, eine Team-Lösung zu finden und alle in eine mögliche spätere Regierungsverantwortung einzubinden, sagte Laschet: “Ich finde nicht, dass man jetzt schon irgendwelche Posten verteilen sollte, und ich finde auch nicht, nur weil einer einfach kandidiert, kriegt er einen Posten. Das ist keine Methode.”

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In einem Interview gab sich Laschet kürzlich dennoch siegesgewiss bei seiner möglichen eigenen Kanzlerkandidatur. Dabei verwies er auf seine Erfahrung als Wahlsieger und Ministerpräsident.

RND/dpa/pf

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