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Laschet-Nachfolge: Spahn kandidiert nicht als CDU-Vorsitzender

  • Offizielle Bewerbungen für den CDU-Vorsitz gibt es noch nicht, aber nun einen Rückzug.
  • Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erklärt in einer Fraktionssitzung nicht erneut anzutreten.
  • Er wolle weiter als Fachpolitiker arbeiten.
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Berlin. Der scheidende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verzichtet auf eine erneute Kandidatur für den CDU-Parteivorsitz. Spahn habe in einer Sitzung der Unions-Bundestagsfraktion am Mittwoch erklärt, er schließe eine Kandidatur für sich aus, erfuhr das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) aus Teilnehmerkreisen. Er wolle sich weiter um das Thema Corona-Pandemie kümmern.

Spahn galt als der am wenigsten aussichtsreichste Bewerber unter den möglichen Kandidaten. Am Vorsitz haben bislang Wirtschaftsexperte Friedrich Merz und Außenpolitikexperte Norbert Röttgen Interesse angemeldet. Auch Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus gilt als möglicher Kandidat. Von dem zunächst als Kandidat gehandelten Vorsitzenden der Unions-Mittelstandsvereinigung (MIT), Carsten Linnemann, wird in der CDU erwartet, dass er nicht antritt, sofern Merz kandidiert. Neu hinzukommen könnte als Kandidat der scheidende Kanzleramtschef Helge Braun.

Spahn hatte sich 2018 nach dem Rückzug von Angela Merkel als CDU-Chef beworben und war damals auf Platz 3 gelandet. Parteichefin wurde Annegret Kramp-Karrenbauer, der auch Merz unterlag.

Nach der Rücktrittsankündigung von Kramp-Karrenbauer Anfang 2020 hatte sich Spahn entschieden, den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet zu unterstützen, statt selbst zu kandidieren. Laschet setzte sich schließlich gegen Merz und Röttgen durch.

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Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels hieß es, Jens Spahn habe seinen Kandidaturverzicht auf einer Fraktionssitzung am Dienstag erklärt. Die Sitzung fand am Mittwoch statt. Die betreffende Passage wurde geändert.

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