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Laschet kritisiert Maaßen – und die Reaktionen der Grünen

  • CDU-Chef Armin Laschet hat die jüngsten Äußerungen des CDU-Bundestagskandidaten Hans-Georg Maaßen kritisiert.
  • Dessen Aussagen seien im Wahlkampf nicht hilfreich.
  • Der Unions-Kanzlerkandidat verbat sich aggressive Töne aus der „zweiten Reihe der Grünen“.
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Berlin. CDU-Chef und Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet hat die jüngsten Äußerungen des CDU-Bundestagskandidaten Hans-Georg Maaßen kritisiert.

Ohne den Ex-Verfassungsschutzpräsidenten beim Namen zu nennen, sagte Laschet nach Informationen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) aus Teilnehmerkreisen am Montag in den Online-Beratungen des CDU-Vorstands in Berlin, Aussagen von Direktkandidaten in Südthüringen seien nicht hilfreich.

Er wurde mit den Worten zitiert: „Solche Debatten schaden uns.“ Zugleich warnte Laschet, Umfragen könnten sich blitzschnell wieder ändern.

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Union setzt sich von Grünen ab

Die Union hatte sich in den vergangenen Wochen wieder deutlich von den Grünen als zweitstärkste Kraft in den Meinungsumfragen abgesetzt - nachdem die Grünen zuvor teils vor CDU/CSU gelegen hatten.

Hans-Georg Maaßen ist Spitzenkandidat der CDU in Südthüringen. © Quelle: imago images/ari

Laschet kritisierte demnach im Zusammenhang mit der Kritik an den Äußerungen Maaßens, „die zweite Reihe der Grünen“ lege einen aggressiven Ton an den Tag, der ihn an jenen von Ex-US-Präsident Donald Trump erinnere. Er erwarte vom politischen Mitbewerber, nicht mit solche Methoden zu arbeiten.

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Zugleich betonte Laschet nach Teilnehmerangaben, es werde keine Kooperation und keine Verhandlungen der Union mit der AfD nach der Bundestagswahl im September geben. Der CDU-Chef wurde mit den Worten zitiert: „Wir sind da ganz klar. Ich erwarte von jedem Direktkandidaten, dass er sich daran hält.“

Maaßen stellte mediale Ausgewogenheit in Frage

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Maaßen ist CDU-Direktkandidat in einem südthüringischen Wahlkreis. Am Wochenende hatte er unter anderem bei Grünen und SPD für Entrüstung gesorgt, indem er erneut die politische Ausgewogenheit der Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Medien in Frage stellte.

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hatte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vor Laschets Äußerungen gesagt: „Das Schweigen von Armin Laschet zu diesem CDU-Kandidaten für die nächste Bundestagswahl ist unerträglich.“

RND/cle/dpa

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