Laschet: Stehen für Gespräche zu Jamaika-Koalition bereit

  • CDU-Chef Armin Laschet will mit den Grünen und der FDP über die Bildung einer Jamaika-Koalition sprechen.
  • Aus den Wahlergebnissen leitet sich dem Unions­kanzler­kandidaten zufolge kein Regierungs­anspruch einer Partei ab.
  • Laschet gesteht eine Mit­schuld an den Stimmen­verlusten der Union ein.
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Berlin. Unions­­kanzler­­kandidat Armin Laschet hat Gesprächs­bereit­schaft hinsichtllich einer Jamaika-Koalition zwischen CDU/CSU, FDP und Grünen signalisiert. Jeder Partner solle sich wieder­­finden in so einer Koalition. Jeder müsse mit seinen Themen in der Regierung vorkommen. „Eine Koalition muss ein politisches Projekt sein“, sagte Laschet nach einer Präsidiums­sitzung der CDU am Montag.

+++ Ergebnisse der Bundes­tags­wahl 2021 in allen Wahl­kreisen +++

Dort habe man auch intensiv über die Wahl­ergebnisse und das weitere Vorgehen gesprochen, berichtete Laschet. „Dieses Ergebnis kann, darf und wird die Union nicht zufrieden­stellen.“ Er habe einen Anteil an den Stimmen­verlusten der Union, räumte Laschet ein.

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Man werde nun einen Prozess der Erneuerung der Union auf allen Ebenen anstoßen, kündigte der CDU-Chef an. Ob man dies aus der Opposition tue oder in einer Regierung, sei dabei nicht ausschlag­gebend. Laschet betont: „Keine Partei kann aus diesen Wahl­ergebnissen einen Regierungs­anspruch formulieren“, weder die Union noch die SPD.

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Klar sei: „Kanzler wird in Deutsch­land der, der die Mehrheit im Bundes­tag hinter sich bringt.“

RND/fw

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