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ARD-Deutschlandtrend: Grüne und Baerbock stürzen ab - CDU erobert Spitze

  • CDU und CSU sind im neuen ARD-Deutschlandtrend wieder an den Grünen vorbeigezogen.
  • Die hingegen verlieren deutlich an Boden - genau wie ihre Spitzenkandidatin Annalena Baerbock.
  • Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet gewinnt derweil viel Zustimmung.
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Berlin. Die Union hat einer neuen Umfrage zufolge die Spitzenposition von den Grünen zurückerobert. Im neuen ARD-Deutschlandtrend, der am Donnerstag veröffentlicht wurde, gewinnen CDU und CSU im Vergleich zum Mai 5 Prozentpunkte auf 28 Prozent. Die Grünen büßen hingegen 6 Prozentpunkte auf nun 20 Prozent ein.

Die SPD käme unverändert auf 14 Prozent, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Die AfD verharrt bei 12 Prozent. Auf diesen Wert kommt auch die FDP, die einen Prozentpunkt dazugewinnt. Auch die Linke verbessert sich um einen Punkt auf 7 Prozent.

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Auch in der Frage nach einer Direktwahl des Bundeskanzlers oder der Bundeskanzlerin kann Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet deutlich Boden gut machen. 29 Prozent würden sich für den CDU-Chef entscheiden, ein Plus von 8 Prozentpunkten gegenüber der vorherigen Umfrage. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz legt ebenfalls zu und kommt auf 26 Prozent (+5). Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock verliert hier deutlich, noch 16 Prozent würden sich für sie entscheiden, ein Minus von 12 Prozentpunkten.

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Laschet kritisiert die Grünen für ihre Klimapolitik
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Armin Laschet, der Kanzlerkandidat der CDU, sprach am Samstag in Düsseldorf die Klimaschutzpolitik seiner Partei an und teilte gegen die Grünen aus.  © Reuters

Zufriedenheit mit Bundesregierung steigt

Wieder zugenommen hat die Zufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung. 45 Prozent der Befragten sind mit der Arbeit der Koalition aus Union und SPD sehr zufrieden oder zufrieden, 8 Prozentpunkte mehr als im Mai. Allerdings ist die Mehrheit von 54 Prozent (-8 Punkte) weniger oder gar nicht zufrieden damit, wie die Regierung ihre Arbeit erledigt.

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Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.

Infratest dimap nennt beim ARD-Deutschlandtrend eine Fehlertoleranz zwischen 2 und 3 Prozentpunkten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

RND/dpa

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