Umfrage: Nie zuvor war die Beliebtheit der Koalition größer

Erfreut sich laut einer Umfrage großer Beliebtheit: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Erfreut sich laut einer Umfrage großer Beliebtheit: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Köln. Die Zufriedenheit der Deutschen mit der Bundesregierung ist laut einer Umfrage so hoch wie noch nie in dieser Wahlperiode. 63 Prozent der Befragten sind mit der Arbeit der Koalition zufrieden oder sehr zufrieden, wie die am Donnerstag veröffentlichte Erhebung von Infratest Dimap für den ARD-“Deutschlandtrend” ergab. Das sind 28 Prozentpunkte mehr als im Vormonat. 36 Prozent gaben an, weniger beziehungsweise gar nicht zufrieden mit dem Kabinett zu sein (März: 65 Prozent; minus 29 Prozentpunkte). Auch die Zufriedenheit mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung in der Corona-Krise ist mit 72 Prozent hoch.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verzeichnet den höchsten Zufriedenheitswert mit ihrer Arbeit in dieser Legislaturperiode. Über 60 Prozent der Befragten sind mit ihr zufrieden oder sehr zufrieden. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kommt auf einen Zufriedenheitswert von 60 Prozent. Mit der Arbeit von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) sind 63 Prozent der Befragten zufrieden beziehungsweise sehr zufrieden - ein Plus von 17 Punkten im Vergleich zum Vormonat.

Auch die Union gewinnt in der Krise an Wählergunst und kommt nun auf 34 Prozent (plus 7 Punkte gegenüber dem Vormonat), wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre. Diese Wert erzielten CDU und CSU zuletzt im März 2018. Die Grünen würden 22 Prozent wählen (minus 1). Die SPD käme unverändert auf 16 Prozent. Die AfD landete bei 10 Prozent (minus 2). Die Linke käme auf 7 Prozent (minus 2), die FDP auf 5 Prozent (minus 1).

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Fast jeder zweite Deutsche würde Anti-Corona-App nutzen

Über die Einführung einer Anti-Corona-App sind die Deutschen dem ARD-"Deutschlandtrend" zufolge gespalten. Etwa 47 Prozent aller Wahlberechtigten wären bereit, eine solche App auf ihrem Smartphone zu installieren und zu nutzen. am Donnerstag veröffentlichten Erhebung von Infratest Dimap für den ARD-“Deutschlandtrend” hervorgeht.

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Rund 45 Prozent der Befragten würden eine solche App jedoch nicht nutzen. Als Hauptgründe für eine Ablehnung der neuen Technologie nannten 41 Prozent der Befragten Datenschutz, Angst vor Überwachung oder Eingriffe in Persönlichkeitsrechte. Andere halten eine solche Maßnahme für unnütz oder technisch zu schwierig.

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Kontaktbeschränkungen finden viel Zustimmung

Eine deutliche Mehrheit von 93 Prozent der Deutschen befürwortet dagegen weiterhin ein Fortbestehen der geltenden Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Nur sechs Prozent der Befragten gaben demnach an, die Beschränkung auf den eigenen Haushalt oder auf eine weitere Person außerhalb des Haushalts abzulehnen. Damit ist die Zustimmung für die Maßnahme im Vergleich zur Vorwoche nur leicht um zwei Prozentpunkte gesunken.

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Groß (43 Prozent) oder sehr groß (32 Prozent) ist aber auch die Sorge um die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands in der Corona-Krise. Weniger als ein Viertel der Befragten (24 Prozent) gaben an, ihre Sorge um die deutsche Wirtschaft sei weniger groß (21 Prozent) oder klein (drei Prozent). Im Vordergrund steht dabei die Angst, die eigene wirtschaftliche Lage könne sich verschlechtern.

Weitgehend einig sind sich die Deutschen wiederum in Fragen der europäischen Solidarität. Rund 95 Prozent sind der Meinung, dass sich die EU-Staaten gegenseitig bei der Behandlung von Patienten und dem Austausch von Schutzkleidung unterstützen sollten.

RND/dpa

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