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Arbeitsminister Heil: “Kurzarbeit ist teuer, Arbeitslosigkeit teurer”

  • 10,1 Millionen Menschen befinden sich aktuell – hauptsächlich aufgrund der Corona-Krise – in Kurzarbeit.
  • Dieses Instrument “ist unsere starke Brücke über ein tiefes wirtschaftliches Tal”, sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD).
  • Man könne nicht für jeden Arbeitsplatz garantieren, aber um jeden Job kämpfen.
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Berlin. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) rechnet als Folge der Corona-Krise mit der schwersten Rezession der Nachkriegsgeschichte. Das Bruttoinlandsprodukt werde um 6,3 Prozent schrumpfen, sagte Heil am Donnerstag in Berlin.

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Die Krise setze den Arbeitsmarkt unter Druck. Die Arbeitslosigkeit in Deutschland sei auf 2,6 Millionen Menschen gestiegen, die Arbeitslosenquote von 5,1 auf 5,8 Prozent. Ohne das Kurzarbeitergeld wäre die Zahl aber “um ein Vielfaches höher”, sagte Heil. “Die Kurzarbeit ist unsere starke Brücke über ein tiefes wirtschaftliches Tal.” Sie sei das stärkste Instrument gegen Entlassungen.

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Man könne nicht für jeden Arbeitsplatz garantieren, “aber um jeden Job kämpfen”, ergänzte Heil. “Kurzarbeit ist teuer, Arbeitslosigkeit ist aber um ein Vielfaches teurer.” 10,1 Millionen Menschen befinden sich derzeit in Kurzarbeit.

“Die Größe ist heftig, aber ich halte sie nicht für einen Dauerzustand”, sagte der SPD-Politiker. In Branchen, die ihren Betrieb künftig wieder aufnehmen, würden Arbeitnehmer bald die Kurzarbeit verlassen.

RND/tdi

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Mit zinslosen Darlehen will die Bundesbildungsministerin Studenten helfen, die wegen der Corona-Krise ihren Job verloren haben.  © Reuters


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