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Arbeitsgruppe der CDU-Spitze berät Vorschläge der Rentenkommission

  • Die Rentenkommission der Bundesregierung hat Empfehlungen für die Sicherung der Rente nach 2025 vorgelegt.
  • Das Gremium gab unter anderem Empfehlungen zu Sicherungsniveau und Beitragssatz.
  • Die CDU-Spitze will sich nun in einer Arbeitsgruppe mit den Vorschlägen beschäftigen.
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Berlin. Die CDU-Spitze hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich mit den in der vergangenen Woche vorgelegten Vorschlägen der Rentenkommission beschäftigen soll. Das teilte Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer am Montag in einer Telefonkonferenz nach Beratungen des Parteipräsidiums mit. Die Arbeitsgruppe solle die Ergebnisse der Rentenkommission “auswerten und dann auch geordnet darüber beraten, wie wir mit diesen Ergebnissen umgehen”.

Vor allem beim Unions-Nachwuchs von der Jungen Union und in der Mittelstandsvereinigung wird das Ergebnis der Arbeit der Rentenkommission als nicht ausreichend gesehen, um die Rente langfristig zu sichern.

Immer weniger Beitragszahler und immer mehr Rentner

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Die Rentenkommission der Bundesregierung hatte Empfehlungen für die Sicherung der Rente nach 2025 vorgelegt. Das Gremium aus Arbeitgeber- und Gewerkschaftsvertretern, Wissenschaftlern und Fachpolitikern schlug vor, dass das Sicherungsniveau - also das Verhältnis einer gesetzlichen Standardrente nach 45 Beitragsjahren zu den Löhnen - in einem Korridor zwischen 44 und 49 Prozent liegen solle. Beim Beitragssatz wurde ein Korridor zwischen 20 und 24 Prozent empfohlen. Empfehlungen zu einer weiteren Erhöhung des Renteneintrittsalters über die geplanten 67 Jahre hinaus gab es nicht. Die Rentenkasse steht vor Problemen, weil wegen der Alterung der Gesellschaft immer weniger Beitragszahler auf immer mehr Rentner kommen.

RND/dpa

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