• Startseite
  • Politik
  • Arbeitgeber­präsident Dulger: Beim Impfen durch Betriebs­ärzte Priorisierung aufgeben

Arbeitgeber­präsident Dulger: Beim Impfen durch Betriebs­ärzte Priorisierung aufgeben

  • Arbeitgeber­präsident Rainer Dulger plädiert dafür, die Priorisierung aufzuheben, wenn die Betriebs­ärzte in den Unternehmen die Impfungen übernehmen.
  • Eine Priorisierung sei in Unternehmen kaum umsetzbar.
  • Außerdem müsse gewährleistet sein, dass ausreichen Impfstoff zur Verfügung steht.
Anzeige
Anzeige

Düsseldorf. Arbeitgeber­präsident Rainer Dulger dringt auf ausreichend Impfstoff bei Einbeziehung der Betriebs­ärzte in die Corona-Schutz­impfungen. „Große Unternehmen haben bereits Impf­straßen errichtet – nun brauchen sie nur noch Impf­stoff“, sagte Dulger der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“.

Die Firmen hätten gerne schon im Mai mit dem Impfen begonnen. Bund und Länder hatten sich Anfang der Woche auf Juni für den Impfstart bei den Betriebs­ärzten verständigt.

„Der Vorteil der Unternehmen ist, dass sie einen vertrauensvollen Zugang zu ihren Beschäftigten haben, wir erreichen rund 31 Millionen Menschen“, sagte der Arbeitgeber­präsident. Mit dem Impf­beginn in den Unternehmen sollte aus Sicht Dulgers auch die Priorisierung entfallen.

„Es wäre kaum umsetzbar, in den Betrieben zu priorisieren“, sagte er. Zudem seien die meisten Beschäftigten nicht durch die Impf­verordnung erfasst.

Anzeige

„Wir sehen es doch überall um uns herum auf der Welt: Hier ist mit Fantasie und Beweglichkeit mehr zu erreichen als mit Bedenken­trägerei“, sagte Dulgur, der Impfen für den Moment als „die wirksamste Wirtschafts- und Sozial­politik“ bezeichnete.

RND/epd

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen