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  • Anzeige nach Beleidigung von Spahn: Gegner von Corona-Maßnahmen akzeptiert Geldstrafe

Er hatte Spahn beleidigt - Gegner der Corona-Maßnahmen akzeptiert Geldstrafe

  • Ende August hatte ein Gegner der Corona-Maßnahmen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn beleidigt.
  • Polizisten standen daneben und zeigten den Mann an.
  • Die gegen ihn verhängte Geldstrafe von 2800 Euro nimmt er hin - damit ist kein Prozess nötig.
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Bergisch Gladbach. Für die Beleidigung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zahlt ein Gegner der Corona-Maßnahmen eine Geldstrafe von 2800 Euro. Der Mann habe keinen Einspruch gegen den Strafbefehl der Kölner Staatsanwaltschaft eingelegt, sagte eine Sprecherin des Amtsgerichts Bergisch Gladbach am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Damit sei das Verfahren abgeschlossen und es komme nicht zum Prozess. (AZ: 46 CS 236/20)

Spahn war Ende August am Rande eines Wahlkampftermins in Bergisch Gladbach von Demonstranten ausgepfiffen worden, die offensichtlich mit der Corona-Politik der Bundesregierung nicht einverstanden waren. Ein Teilnehmer hatte den Minister unter anderem als „schwule Sau“ beschimpft.

Daneben stehende Polizisten hörten dies und erstatteten Anzeige gegen den 39-Jährigen. Daraufhin beantragte die Kölner Staatsanwaltschaft gegen ihn einen Strafbefehl über 70 Tagessätze zu je 40 Euro.

RND/dpa

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