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„Jegliche Sensibilität vermissen lassen“

Holocaustvergleich: Antisemitismusbeauftragter kritisiert Abbas

Palästinenserpäsident Mahmud Abbas im Kanzleramt.

Palästinenserpäsident Mahmud Abbas im Kanzleramt.

Berlin. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat die jüngsten Äußerungen von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas bei dessen Pressekonferenz mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) kritisiert.

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„Durch seine Holocaustrelativierung hat Präsident Abbas jegliche Sensibilität gegenüber uns deutschen Gastgebern vermissen lassen“, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Das gilt gerade auch im Hinblick auf die gestellte Frage zum Olympiaattentat, das von PLO‑Terroristen verübt wurde.“ Klein betonte: „Er erweist den berechtigten palästinensischen Anliegen dadurch keinen Dienst.“

Abbas hatte Israel im Kanzleramt einen „Holocaust“ an den Palästinensern vorgeworfen. „Israel hat seit 1947 bis zum heutigen Tag 50 Massaker in 50 palästinensischen Orten begangen“, sagte er und fügte hinzu: „50 Massaker, 50 Holocausts.“

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Der Palästinenserpräsident war zuvor von einem Journalisten gefragt worden, ob er sich zum 50. Jahrestag des von Palästinensern verübten Attentats auf die israelische Olympiamannschaft in München bei Israel entschuldigen werde. Darauf erwiderte Abbas, man habe täglich von der israelischen Armee Getötete und fuhr fort: „Wenn wir weiter in der Vergangenheit wühlen wollen, ja bitte.“

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