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Antisemitismusbeauftragter: Klimaaktivistin Neubauer sollte Vorwürfe gegen Maaßen belegen

  • Angesichts des Falls der Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer hat der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung vor pauschalen Vorwürfen der Judenfeindlichkeit gewarnt.
  • Die bei Fridays for Future engagierte Grüne hatte den Südthüringer CDU-Bundestagskandidaten bezichtigt, Inhalte antisemitischer Blogs zu verbreiten.
  • Einen Beleg lieferte sie dafür allerdings nicht – und sie beantwortete auch keine Fragen danach.
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Berlin. Angesichts des Falls der Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer hat der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, vor pauschalen Vorwürfen der Judenfeindlichkeit gewarnt.

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CDU-Bundestagskandidat Maaßen distanziert sich von AfD
1:14 min
Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen hat sich nach seiner Kür zum Thüringer Direktkandidaten für den Bundestag von der AfD abgegrenzt.  © dpa

Die bei Fridays for Future engagierte Grüne hatte den früheren Verfassungsschutzpräsidenten und heutigen CDU-Bundestagskandidaten Hans-Georg Maaßen bezichtigt, Inhalte antisemitischer Blogs zu verbreiten – ohne allerdings einen Beleg dafür zu liefern oder Fragen danach zu beantworten.

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Der Regierungsbeauftragte Klein sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“: „Der Antisemitismusvorwurf ist ein scharfes Schwert und erfordert klare und eindeutige Belege. Wer diesen Vorwurf anführt, sollte sich seiner Verantwortung für die deutsche Geschichte bewusst sein.“

Und: „Hier eindeutig und präzise zu benennen ist eine Verpflichtung, der wir als Bürger dieses Landes unmissverständlich nachkommen sollten.“

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Maaßen hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und „eine Verrohung des politischen Diskurses“ beklagt. Er kandidiert als CDU-Bundestagskandidat in Südthüringen und ist wegen sehr konservativer Ansichten auch parteiintern umstritten.

RND/cle/dpa

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