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Corona-Lockerungen: Lauterbach rechnet damit, dass Notbremse bald nötig wird

  • Bund und Länder hatten bei ihren Beratungen einen fünfstufigen Öffnungsplan beschlossen – mit eingebauter Notbremse.
  • SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach geht davon aus, dass diese bald nötig werde, wie er im Talk von Anne Will sagte.
  • Denn wegen der Corona-Mutationen rechnet er damit, dass die Fallzahlen bald wieder steigen.
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Berlin. Ab diesem Montag gehen die Bundesländer weitere Lockerungsschritte, so wie es bei den Bund-Länder-Beratungen in der vergangenen Woche beschlossen worden war. Die Lockerung von Corona-Regeln ist nicht unumstritten. Die Öffnungsstrategie wurde allerdings mit einer Notbremse versehen, falls einzelne Lockerungen zu einem starken Anstieg der Neuinfektionen in einer Region führen.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet damit, dass die Notbremse schon bald nötig wird. Wegen der Ausbreitung der ansteckenderen Virusvarianten würden die Fallzahlen in den nächsten Wochen stetig steigen, warnte er in der ARD-Sendung „Anne Will“. „Die Notbremse bei 100, die ist Gold wert, denn die werden wir brauchen“, so Lauterbach.

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Lauterbach bei „Anne Will“: Gastro-Öffnung mit Tests möglich

Er erwarte, dass die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche, Anfang April wieder über 100 liegen werde – eben jener Kennzahl für die Notbremse. „Dann ist die Mutation so weit verbreitet, dass es eine ganz neue Dynamik gibt.“

Lauterbach äußerte sich in der Talkshow auch zu einer möglichen Öffnung der Außengastronomie. Er sei dafür – unter der Bedingung, dass auch hierbei Tests durchgeführt würden.

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Lockdown-Lockerungen im Einzelhandel

Zunächst sind nur vorsichtige Öffnungsschritte geplant. So sind in den meisten Bundesländern jetzt wieder private Zusammenkünfte des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt erlaubt, beschränkt auf maximal fünf Personen plus Kinder.

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Zugleich dürfen vielerorts zum Beispiel Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte wieder öffnen, soweit sie nicht ohnehin schon offen waren. Der Einzelhandel darf in den meisten Bundesländern Shopping-Termine für eine begrenzte Zahl von Kunden vergeben.

RND/dpa/das

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