• Startseite
  • Politik
  • Annalena Baerbock: Staatliche Hilfen für Opfer von Extremwetter

Baerbock: Opfer von Extremwetter brauchen staatliche Hilfen

  • Die Grünen-Spitzenkandidatin Annalena Baerbock hat staatliche Hilfen für Opfer von Extremwetter-Ereignissen gefordert.
  • Hintergrund seien die aktuellen Unwetter und Überschwemmungen in Deutschland.
  • Ein großer Klima-Anpassungsfonds auf Bundesebene solle helfen, die zu entschädigen, die ihr Hab und Gut verloren haben, sagte Baerbock.
Anzeige
Anzeige

Berlin. Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock fordert staatliche Entschädigungen für die Opfer von Wetterkatastrophen. „Wir erleben jetzt gerade in Deutschland Extremwetter-Ereignisse, aktuell die Überschwemmungen, letztes Jahr massive Waldbrände, in den Dürre-Jahren Ernteausfälle bei Landwirten.“

Das sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe (online/Samstag). „Neben Klimaschutz-Sofortmaßnahmen wie dem Ausbau der erneuerbaren Energien ist deshalb jetzt ein großer Klima-Anpassungsfonds auf Bundesebene nötig, über den diejenigen, die durch wetterbedingte Katastrophen ihr Hab und Gut verloren haben, entschädigt werden.“ Viele Menschen seien dagegen nicht versichert.

Für die Kommunen dringt Baerbock auf einen „Klima-Vorsorgefonds“ etwa für Fassadenbegrünung, die Innenstädte kühlt, und zum Umbau der Kanalisation. Derzeit zeige sich, dass die Kanalisation an vielen Orten großen Niederschlagsmengen nicht gewachsen sei. Weil immer mehr Menschen gesundheitlich unter extremer Hitze litten, sei zudem eine bundesweite Hitze-Hotline nötig.

Video
Heftige Unwetter in Teilen Deutschlands: Über 600 Feuerwehr-Einsätze allein in Frankfurt
0:55 min
Starkregen und Sturmböen richten in vielen Regionen schwere Schäden an. Zahlreiche Keller laufen voll, Bäume werden entwurzelt und müssen beseitigt werden.  © dpa
Anzeige

Die Grünen-Parteichefin verlangte zudem mehr Vorsorge gegen Waldbrände und brachte Löschflugzeuge des Bundes ins Gespräch. „Naturkatastrophen wie Hochwasser oder Waldbrände machen nicht an Landesgrenzen halt“, sagte sie. Um einzelne Bundesländer nicht zu überfordern, plädiere sie für „eine föderale Neujustierung des Katastrophenschutzes“.

RND/epd

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen