• Startseite
  • Politik
  • Anklage steht bevor: Finanzvorstand der Trump Organization stellt sich Behörden

Anklage steht bevor: Finanzvorstand der Trump Organization stellt sich Behörden

  • Angesichts der bevorstehenden Anklage gegen die Trump Organization hat sich deren Finanzvorstand, Allen Weisselberg, den Behörden gestellt.
  • Das hatten Medien in den USA berichtet.
  • Die New Yorker Staatsanwaltschaft soll Berichten zufolge dem Unternehmen und Weisselberg Steuervergehen vorwerfen.
Anzeige
Anzeige

New York. Der Finanzvorstand der Trump Organization, Allen Weisselberg, hat sich angesichts der bevorstehenden Anklage gegen das Unternehmen des Ex-Präsidenten den Behörden gestellt. Das meldeten am Donnerstag mehrere US-Medien. Es wurde gesehen, wie Weisselberg zusammen mit seinem Anwalt gegen 6.20 Uhr Ortszeit ein Gerichtsgebäude in Manhattan betrat.

Zwei Gewährspersonen hatten der Nachrichtenagentur AP am Mittwochabend (Ortszeit) gesagt, vorgeworfen würden der Trump Organization und Weisselberg vermutlich Steuervergehen. Die Anklage wurde zunächst versiegelt hinterlegt, hieß es. Es wurde erwartet, dass die New Yorker Staatsanwaltschaft sie am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) als Ergebnis zweijähriger Ermittlungen bekanntgibt.

What's up, America? Der USA-Newsletter liefert Hintergründe zu den Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Kultur ‒ jeden zweiten Dienstag.
Anzeige

Trump selbst wird wohl nicht angeklagt

Zunächst deutete nichts darauf hin, dass Donald Trump selbst im Zuge der Ermittlung angeklagt wird, die vom Manhattaner Staatsanwalt Cyrus Vance zusammen mit der New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James geführt wurde. Beide sind Demokraten.

Die Vorwürfe beziehen sich offenbar auf nichtmonetäre Vergünstigungen für Spitzenmitarbeiter. Dabei gehe es womöglich unter anderem um die Nutzung von Wohnungen und Autos.

Anzeige

Ein Sprecher Trumps reagierte zunächst nicht, doch dessen früherer Berater Jason Miller sah offenbar die Demokraten am Werk. Miller sprach bei Twitter von einer Hexenjagd auf einen „unschuldigen 80 Jahre alten Mann wegen möglicherweise kostenfreier Parkplätze“. Damit meinte Miller offenbar Weisselberg, der allerdings 73 ist.

Trump hatte sich schon am Montag über die Ermittlungen beschwert und Vances Büro vorgeworfen, „grob, garstig und völlig voreingenommen“ zu sein.

RND/AP

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen