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Angreifer von Charlottesville zu lebenslanger Haft plus 419 Jahre verurteilt

Ein Gegendemonstrant hält im August 2017 ein Foto der in Charlottesville getöteten Heather Heyer hoch.

Ein Gegendemonstrant hält im August 2017 ein Foto der in Charlottesville getöteten Heather Heyer hoch.

Charlottesville. Für seinen Angriff auf eine antirassistische Protestversammlung im amerikanischen Charlottesville ist ein Rechtsextremist zu lebenslanger Haft plus 419 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der inzwischen 22-jährige James Alex Fields hatte vor knapp zwei Jahren eine Person getötet und Dutzende verletzt, als er mit seinem Auto in die Menschenmenge fuhr.

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Bei der Demonstration von weißen Nationalisten und Neonazis in der Stadt im Bundesstaat Virginia war es am 12. August 2017 zu Ausschreitungen gekommen. Fields steuerte sein Auto in die Gegendemonstration und tötete dabei die 32-jährige Heather Heyer und verletzte 35 weitere Menschen.

Der Fall sorgte weltweit für Schlagzeilen, weil sich US-Präsident Donald Trump damals nicht eindeutig von den Rechtsextremen distanzierte. Trump sprach von "einigen sehr feinen Menschen auf beiden Seiten".

Im Juni war Fields bereits wegen Hassverbrechen zu lebenslanger Haft verurteilt worden, sodass die neue Strafe weitgehend symbolisch ist.

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Im August 2017 hatten Hunderte weiße Nationalisten gegen die geplante Entfernung einer Statue eines Generals protestiert, der während des Bürgerkriegs in den USA aufseiten der Südstaaten gekämpft hatte. Eine Gruppe von Gegendemonstranten protestierte gegen Rassismus.

RND/AP/dpa

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