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  • Angela Merkel will Jüngere ab Zulassung schnell gegen Corona impfen lassen

Merkel: Mit Zulassung des Corona-Vakzins für Jüngere schnell mit dem Impfen beginnen

  • Kanzlerin Merkel glaubt an eine zeitnahe Zulassung des Biontech-Vakzins für Kinder ab 12 Jahren.
  • Mit der Freigabe werde man alles daran setzen, die Gruppe schnell durchzuimpfen.
  • Merkel erinnert an die großen Entbehrungen junger Menschen in der Pandemie.
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Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bekräftigt, dass Kinder und Jugendliche nach Zulassung von Corona-Impfstoffen für ihre Altersgruppe beim Impfen schnell an die Reihe kommen sollen. „Wir wollen ja sowieso dann ab Anfang Juni die Priorisierung aufheben. Aber wir werden auch mit den Ländern darüber sprechen: ‚Wie können wir möglichst sicherstellen, dass dann die jungen Leute auch schnell drankommen?‘“, sagte Merkel am Freitag bei einer Online-Diskussion im Rahmen von sogenannten Jugendpolitiktagen.

Der deutsche Impfstoffhersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer hatten kürzlich bei der europäischen Zulassungsbehörde EMA die Zulassung ihres Präparats für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren beantragt. Merkel zeigte sich sehr zuversichtlich: „Das wird sicherlich sehr zeitnah passieren.“

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Merkel: Noch nicht geimpfte Ältere nicht vergessen

Gerade junge Menschen hätten „eine große Mobilität und einen berechtigten Anspruch darauf, sich zu bewegen und auch sicher zu sein“, betonte die Kanzlerin. „Deshalb werden wir alles daran setzen – in Abhängigkeit natürlich von den verfügbaren Impfdosen –, diese Gruppe nicht aus dem Auge zu verlieren.“ Merkel warnte aber auch davor, Ältere zu vergessen, die noch nicht geimpft sind.

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Die CDU-Politikerin bedankte sich bei Kindern und Jugendlichen für Solidarität in der Pandemie. „Das sind große, große Einschränkungen, die da sind, das Lernen, das Alleinsein“, sagte sie mit Blick auf die Kontaktbeschränkungen. Trotz großer Löcher im Haushalt und hoher Ausgaben durch Corona mahnte sie, „die Bedürfnisse von jungen Leuten, von Kindern, nicht zu vergessen, sondern im Mittelpunkt zu behalten“.

RND/dpa

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