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Merkel: Gesundheitsämter erhalten bei Bedarf weitere Verstärkung

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will Gesundheitsämter weiter aufrüsten, sollte das nötig sein.
  • In einem Videotelefonat mit einem Gesundheitsamt im Harz bedankte sie sich bei den Mitarbeitern.
  • Nach dem Gespräch mahnte sie die Deutschen noch einmal zum Einhalten der Corona-Maßnahmen.
Tobias Dinkelborg
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Berlin. Kanzlerin Angela Merkel hat den deutschen Gesundheitsämtern für den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie die Unterstützung von Bund und Ländern zugesagt. “Wo Verstärkung notwendig ist, werden wir sie mit den Ländern geben”, sagte Merkel am Donnerstag nach einem Videotelefonat mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff, Landrat Martin Skiebe (alle CDU) und Mitarbeitern des Gesundheitsamtes Wernigerode im Harz.

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Sie habe sich stellvertretend für die Arbeit aller Gesundheitsämter bedanken wollen, ergänzte Merkel. “Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Gesundheitsämter gut arbeiten, das tun sie”, sagte die Kanzlerin. “Und dass sie uns sagen, wenn sie verstärkt werden müssen.”

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Gesundheitsämter als entscheidende Stelle

Gerade auf dem jüngst beschrittenen Weg in eine “neue Normalität” mit ersten weitreichenderen Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen seien die Behörden “eine wichtige Stelle, an der sich entscheiden wird, ob bei den Neuinfizierten alle Kontakte nachvollzogen werden können”.

Merkel zeigte sich jedoch zuversichtlich. “Dort arbeiten engagierte Menschen, die diese Arbeit schaffen werden”, betonte sie. Ein “wichtiges Gespräch” sei das Videotelefonat gewesen. Der gesamte öffentliche Gesundheitsdienst habe im Zeichen der Pandemie eine zentrale Rolle erhalten.

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Merkels Appell ans Volk

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Allerdings nutze Merkel das kurze Statement - es dauerte lediglich wenige Augenblicke - auch, um noch einmal einen Appell an die gesamte Bevölkerung zu richten. In der neuen Phase der Pandemie sei es notwendig, “dass wir bei all den Lockerungen die Sicherheit haben, dass die Menschen sich an die Grundgebote halten”.

Am Vormittag war durchgesickert, dass sich die Kanzlerin in einer Videoschalte mit dem CDU-Präsidium über das Verhalten einiger Bürger am vergangenen Wochenende beklagt hatte. Sie habe erfahren, dass einige Menschen ohne Schutzmasken ihren Einkauf erledigt und das teilweise als Mutprobe angesehen hätten, hieß es.

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