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  • Angela Merkel in den USA: Johns-Hopkins-Universität Kanzlerin mit Ehrendoktorwürde aus

Johns-Hopkins-Universität zeichnet Kanzlerin Merkel mit Ehrendoktorwürde aus

  • Im Rahmen ihrer USA-Reise hat Bundeskanzlerin Angela Merkel auch die Johns-Hopkins-Universität besucht.
  • Dort erhielt sie die Ehrendoktorwürde.
  • Nicht nur dafür dankte die CDU-Politikerin dem Institut.
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Washington. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dazu aufgerufen, in der Corona-Krise weiter wachsam zu bleiben. Das Virus sei noch nicht aus der Welt, sagte Merkel am Donnerstag in Washington. Die Kanzlerin wurde dort mit der Ehrendoktorwürde der Johns-Hopkins-Universität ausgezeichnet.

Merkel sagte zur Pandemie, viele sehnten ein Ende des Schreckens herbei. „Wir wollen unsere Normalität zurück.“ Man dürfe gerade jetzt aber nicht nachlassen und müsse wie am ersten Tag Zahlen, Daten und Fakten auswerten und analysieren. Merkel dankte der Johns-Hopkins-Universität, die viele Daten zur Pandemie geliefert habe.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zur Lösung internationaler Probleme eine Stärkung der Vereinten Nationen gefordert. „Wir müssen die Vereinten Nationen handlungsfähiger machen“, sagte die CDU-Politikerin. „Denn unverändert bieten sie die beste Chance, um globale Antworten auf globale Fragen zu finden.“

Merkel betonte: „Das Gebot in unserer vielfach vernetzten, aber auch so verletzlichen Welt ist es, unsere Kräfte zu bündeln. Wie wichtig das ist, das zeigt besonders deutlich die Coronavirus-Pandemie.“ Allen sollte klar sein, dass diese Pandemie nur gemeinsam zu überwinden sei.

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Bundeskanzlerin Merkel und die USA: Ein Überblick
1:48 min
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer 16-jährigen Amtszeit vier US-Präsidenten besucht.  © Reuters

Die Kanzlerin dankte den USA für den „überragenden Beitrag“ zur „Zeitenwende“ der deutschen Wiedervereinigung. Dafür werde sie auch ganz persönlich immer dankbar sein. „Deutschland und Amerika sind auf das Engste miteinander verbunden“, betonte Merkel.

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Zugleich hob sie die enge Verbundenheit Europas und der USA hervor. Diese seien Verbündete in der Nato, Partner im globalen Handel und teilten gemeinsame Werte und Interessen. „Keine zwei Regionen auf der Welt sind durch eine solche Tiefe und Breite gemeinsamer Interessen und Werte verbunden wie Europa und Nordamerika.“

RND/dpa

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