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Merkel als Bundespräsidentin? Förderer sieht ihre Karriere noch nicht beendet

  • Wolfgang Molkentin, ehemaliger Landrat in Mecklenburg-Vorpommern, gilt als früher Förderer der Nochbundeskanzlerin Angela Merkel.
  • Er glaubt, dass ihre politische Karriere noch nicht endgültig beendet sei.
  • Vielmehr sieht er in ihr das Zeug zur Bundespräsidentin.
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Stralsund. Wolfgang Molkentin, langjähriger Förderer der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), kann sich vorstellen, dass Merkel einmal das Amt der Bundespräsidentin übernehmen könnte. Das sagte er der „Ostsee-Zeitung“ (OZ).

Molkentin war 18 Jahre lang Landrat im damaligen Landkreis Nordvorpommern. Die heutige Bundeskanzlerin, die nach der Bundestagswahl und der erfolgreichen Bildung einer neuen Regierung aus dem Amt scheiden wird, nahm Molkentin schon früh unter seine Fittiche.

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1990 setzte er sich etwa dafür ein, dass die CDU in Vorpommern die Vizesprecherin des letzten DDR-Ministerpräsidenten Lothar de Maizière als Direktkandidatin nominierte.

Damit begann die bundespolitische Karriere Merkels. „Ihr Auftritt, ihre Klarheit in der Aussage, ihre Offenheit haben mich schon damals überzeugt. Man spürte, sie ist eine von uns“, sagte Molkentin der „OZ“. Auch Angela Merkel bezeichnete Vorpommern als ihre „politische Heimat“.

Ihr Rückzug aus der Politik ist auch im Landesverband der CDU in Mecklenburg-Vorpommern zu spüren, dessen Umfragewerte derzeit kurz vor der Landtagswahl am 26. September sinken.

Merkels Förderer Wolfgang Molkentin ist sich hingegen sicher, dass die politische Karriere Merkels noch nicht beendet sei. Qualitäten wie ihre Menschlichkeit, Bescheidenheit und die Fähigkeit, sich in den Dienst einer Sache zu stellen, prädestinierten Merkel für das höchste Amt im Staate. „Sie kann Bundespräsidentin, genauso wie sie Kanzlerin konnte“, so Molkentin.

RND/sic

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