„An die Wand stellen“ – Thunberg entschuldigt sich für Wortwahl

Greta Thunberg in Turin.

Greta Thunberg in Turin.

Turin. Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat um Entschuldigung für eine als Gewaltaufruf interpretierte Wortwahl gebeten. Sie habe am Freitag in einer Rede in Turin die schwedische Redewendung für jemanden ausfragen, leider wörtlich ins Englische übersetzt, twitterte Thunberg am Samstag.

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So sei aus dem schwedischen Ausdruck „att ställa någon mot väggen“ für „jemanden mit harten Fragen festnageln“ die englische Formulierung „put them against the wall“ („sie an die Wand stellen“) geworden.

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Thunberg hatte am Freitag in Turin Politikern vorgeworfen, sie liefen vor ihrer Verantwortung im Kampf gegen den Klimawandel davon. „Wir müssen sicherstellen, dass sie das nicht tun können“, sagte sie. „Wir werden sicherstellen, dass wir sie an die Wand stellen und dass sie ihren Job machen müssen und unsere Zukunft schützen.“ Kritiker werteten das als Aufruf zur Gewalt.

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Wenn ihr „Schwenglisch“ jemand missverstanden habe, bitte sie um Verzeihung, twitterte Thunberg nun. „Das passiert, wenn du Reden in einer Zweitsprache improvisierst.“ Sie könne nicht genug betonen, dass die Schulstreikbewegung gegen jede mögliche Form von Gewalt sei. „Das ist selbstverständlich, aber ich sage es trotzdem“, twitterte sie.

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Twitter-Schlacht um Greta Thunbergs Zugfahrt nach Hause

Greta Thunberg ist nach ihrem Kampf für das Klima auf dem Weg zurück nach Schweden – unter anderem auf dem Fußboden eines deutschen ICE.

RND/AP

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