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Söder: Ampelkoalition wäre „verdünnter Linksrutsch“

  • Mit Blick auf die Bundestagswahl hat CSU-Chef Markus Söder vor einem „Linksrutsch” in Deutschland gewarnt.
  • Damit meint der bayrische Ministerpräsident eine mögliche Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP.
  • Steuererhöhungen, wie SPD und Linke sie planen, seien nicht gerecht, sondern würden der Wirtschaft schaden.
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Berlin. CSU-Chef Markus Söder hat vor einem „Linksrutsch“ in Deutschland nach der Bundestagswahl gewarnt – und bezieht darin auch eine mögliche Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP mit ein. „Auch eine Ampel wäre ein etwas verdünnter Linksrutsch“, sagte Söder am Dienstag bei einer Videoschalte zum Wirtschaftstag des Wirtschaftsrates der CDU.

„Ich weiß, dass nicht jeder mehr Angst hat vor einem Linksrutsch“, sagte Söder. „Aber man muss wissen, was das bedeutet.“ Mit Blick auf SPD und Linke sagte er, Steuererhöhungen seien nicht gerecht, sondern würden der Wirtschaft schaden und jedes unternehmerische Engagement erwürgen, das man für den Erhalt von Arbeitsplätzen brauche.

Es sei nun die Phase, in der man noch einmal klar machen müsse: „Zweite Luft, volle Pulle“. Die Union sei kampfbereit und dürfe sich nicht von Umfragen entmutigen lassen, sagte Bayerns Ministerpräsident. Es müsse nun einen Effekt geben: Jetzt erst recht.

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Im neuen RTL/ntv-Trendbarometer können die Sozialdemokraten ihren Vorsprung vor der Union auf zwei Prozentpunkte ausbauen, sie kommen damit auf 23 Prozent. Die Union verliert im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und erreicht 21 Prozent. Die Grünen bleiben unverändert bei 18 Prozent, die AfD klettert um einen Punkt auf elf Prozent. Linke und FDP verharren bei sechs beziehungsweise zwölf Prozent.

RND/dpa

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