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„Massaker lässt sich schwer in Worte fassen“

Amoklauf an Grundschule in Texas: Scholz spricht Anteilnahme aus - Steinmeier schreibt Biden

Bundeskanzler Olaf Scholz (Archivbild)

Berlin. Nach dem Amoklauf an einer texanischen Grundschule mit mindestens 19 erschossenen Kindern hat Bundeskanzler Olaf Scholz den Hinterbliebenen und Verletzten sein Beileid bekundet. Das „unfassbare Massaker“ lasse sich kaum in Worte fassen, twitterte der SPD-Politiker am Mittwoch auf Englisch. Er sprach „unseren amerikanischen Freunden“ sowie Präsident Joe Biden sein Beileid aus.

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Steinmeier kondoliert Biden

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier schrieb seinem Amtskollegen Joe Biden: „Der grausame Tod wehrloser Kinder, die voller Neugier und Lebensfreude am Anfang ihres Lebens standen, macht mich fassungslos. Trauer und Schmerz der Eltern, Geschwister, Freunde und Familien sind unermesslich. Es gibt keine passenden, heilenden Worte im Angesicht solchen Leids“, hieß es in der Mitteilung.

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Das deutsche Staatsoberhaupt sprach Biden und dem amerikanischen Volk, auch im Namen aller Bundesbürger, sein Beileid aus. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer. Ihnen gilt unser ganzes Mitgefühl. Den Verletzten wünsche ich eine rasche Genesung.“

Weiter schrieb Steinmeier: „Und der amerikanischen Demokratie, der wir Deutsche so vieles zu verdanken haben, wünsche ich die Kraft und den Zusammenhalt, um das Problem der Waffengewalt an der Wurzel zu packen. Wir stehen an Ihrer Seite.“ Nach der Bluttat war in den USA erneut eine Debatte über eine schärfere Regulierung des Waffenbesitzes entbrannt.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser zeigte sich indes kritisch über die vergleichsweise laxen Waffengesetze in den USA. „Es ist entsetzlich, dass so viele Kinder und eine Lehrerin getötet wurden. Und es ist schlimm, wie mächtig die Waffenlobby in den USA noch immer ist – trotz so vieler schrecklicher Verbrechen“, schrieb die SPD-Politikerin am Mittwoch auf Twitter. Nach der Bluttat eines gerade 18-Jährigen war in den USA erneut eine Debatte über eine schärfere Regulierung des Waffenbesitzes entbrannt.

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Faeser schrieb, in Deutschland gelte ein striktes Waffenrecht, das die Waffenbehörden entschieden und mit aller Wachsamkeit durchsetzen müssten. „Vor allem müssen wir Extremisten sehr konsequent entwaffnen. Dort, wo es notwendig ist, werden wir das Waffenrecht weiter verschärfen.“

Auch Esken und Haßelmann äußern sich auf Twitter

SPD-Chefin Saskia Esken schrieb auf Twitter von unfassbarer Trauer und unfassbarer Wut. „Wieder sind unschuldige Menschen, ja: Kinder! in den USA Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Sie sind auch Opfer derjenigen, die gegen alle Vernunft eine schärfere Regulierung des Waffenbesitzes verhindern!“

Die Chefin der Grünen im Bundestag, Britta Haßelmann, schrieb auf Twitter von erschütternden Nachrichten. „Wann endlich gibt es schärfere Waffengesetze?!“, fragte auch sie.

18-Jähriger erschießt mehrere Menschen an Grundschule in Texas

In einer Grundschule in Uvalde, im US-Bundesstaat Texas hat ein Mann zahlreiche Kinder und Erwachsene erschossen.

18-jähriger tötete auch zwei Lehrer

Ein 18-Jähriger hatte während der Unterrichtszeit in der Robb Elementary School in Uvalde nahe San Antonio um sich geschossen. Neben den Schülern, starben auch mindestens zwei Lehrer. Medienberichten zufolge soll der Schütze die verwendete Waffe vor rund einer Woche kurz nach seinem 18. Geburtstag gekauft haben.

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RND/dpa

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