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„Amerika ist zurück“: Die wichtigsten Aussagen der Sicherheitskonferenz

  • Aufgrund der Corona-Pandemie hat die Münchner Sicherheitskonferenz in diesem Jahr erstmals virtuell stattgefunden.
  • Zu den Rednern zählten neben US-Präsident Joe Biden und Bundeskanzlerin Angela Merkel auch Ursula von der Leyen und Bill Gates.
  • Ein Überblick über die wichtigsten Zitate des Tages.
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München. Erstmals in ihrer Geschichte hat mit Joe Biden ein amtierender US-Präsident bei der Münchner Sicherheitskonferenz gesprochen. Und das mit einem klaren Bekenntnis zur transatlantischen Partnerschaft. Nicht nur bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stieß er damit auf offene Ohren. Das sind die wichtigsten Zitate:

US-Präsident Joe Biden

„Amerika ist zurück. Die transatlantische Allianz ist zurück. Und wir schauen nicht zurück. Wir schauen gemeinsam nach vorne.“

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„Ich weiß, die vergangenen Jahre haben unser transatlantisches Bündnis belastet und auf die Probe gestellt. Aber die Vereinigten Staaten sind entschlossen, wieder mit Europa zusammenzuarbeiten.“

„Die Partnerschaft zwischen Europa und den Vereinigten Staaten ist meiner Meinung nach - und muss es auch bleiben - der Grundpfeiler all dessen, was wir erreichen wollen.“ (Zur Wiederbelebung des transatlantischen Bündnisses)

„Die Vereinigten Staaten sind unserer Nato-Allianz voll und ganz verpflichtet.“

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„Ein Angriff auf einen ist ein Angriff auf alle.“ (Zur US-Rolle in der Nato)

„Wir sind mitten in einer fundamentalen Debatte über die Zukunft und Richtung unserer Welt.“

„Wir müssen zeigen, dass Demokratien noch gut für unsere Menschen sind.“ (Zum Wettstreit zwischen Demokratie und autokratischen Herrschaftsformen)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)

„Deutschland steht für ein neues Kapitel der transatlantischen Partnerschaft bereit.“

„Die Zeichen für Multilateralismus stehen in diesem Jahr sehr viel besser als vor zwei Jahren, und das hat auch sehr viel damit zu tun, dass Joe Biden der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika geworden ist.“ (Zur transatlantischen Allianz)

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„Deutschland ist bereit, auch länger in Afghanistan zu bleiben, wenn es der erfolgreichen Mission dient.“

„Der Abzug darf nicht darin enden, dass dort die falschen Kräfte die Oberhand gewinnen.“ (Zum Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan)

Video
Bundeskanzlerin Merkel: Impfstoff ist „elementare Frage der Gerechtigkeit“
1:41 min
Deutschland wird nach Angaben von Kanzlerin Angela Merkel prüfen, ob es Entwicklungsländern neben Geld für den Ankauf von Impfdosen auch Präparate liefern kann.  © Reuters

„Und wir müssen auch da handeln, wo man sich anstrengen muss. Und anstrengen, das heißt manchmal auch, über den eigenen Schatten springen.“

„Wir fühlen uns natürlich diesem Zwei-Prozent-Ziel weiter verpflichtet und werden auch weiter daran arbeiten.“ (Zum Ziel, die Verteidigungsausgaben auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigern)

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson

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„Amerika ist uneingeschränkt zurück als der Anführer der freien Welt. Das ist eine fantastische Sache.“

„Lassen Sie uns der Versuchung widerstehen, die Veränderungen um uns herum zu beklagen, und stattdessen eine Koalition für Offenheit und Innovation bilden, die über etablierte Allianzen und die Grenzen der Geografie hinausgeht.“ (Zur Biden-Rede)

Frankreichs Präsiden Emmanuel Macron

„Ich glaube, dass das bestmögliche Engagement Europas innerhalb der Nato ist, viel mehr für seine eigene Sicherheit verantwortlich zu sein.“

„Wenn wir heute Milliarden ankündigen, um Dosen in sechs Monaten, in acht Monaten, in einem Jahr zu liefern, werden unsere afrikanischen Freunde (...) Dosen bei den Chinesen, bei den Russen oder direkt von anderen Laboren kaufen.“ (Zu Europas Rolle in der Nato und zu Impfstofflieferungen nach Afrika)

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen

„Es liegt an uns, den Vereinigten Staaten und Europa, unsere Zusammenarbeit wieder zu stärken, als bewährte und vertraute Partner, als unentbehrliche Verbündete, Schulter an Schulter. Denn wenn wir vorangehen, dann geht es nicht nur darum, Kräfte zu bündeln. Das ist ein Signal an die Welt.“ (Zur Bedeutung der transatlantischen Zusammenarbeit)

UN-Generalsekretär António Guterres

„Wir können uns keine Zukunft leisten, in der die beiden größten Volkswirtschaften die Welt in zwei gegnerische Lager aufspalten.“ (Zur zunehmenden Rivalität der Vereinigten Staaten und China)

Tedros Adhanom Ghebreyesus, Chef der Weltgesundheitsorganisation

„Lasst uns das Virus nicht politisieren. Es sollte uns vereinen, und nationale Einheit ist die Basis für globale Solidarität (...) Wir leben in einem globalen Dorf - die einzige Option sind Zusammenarbeit und Solidarität.“ (Zur internationalen Solidarität in der Corona-Bekämpfung)

Bill Gates, Microsoft-Gründer und Co-Vorsitzender der Gates-Stiftung

„Wir sollten die Investition tätigen, die geringe Milliardensumme, die wir brauchen werden, um uns zu versichern, dass das nie wieder passiert.“ (Fordert, schon jetzt Milliarden in vorbereitende Maßnahmen gegen die nächste Pandemie zu investieren)

RND/dpa

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