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Amazonas: Bolsonaro verhängt viermonatiges Verbot für Brandrodungen

  • Brasiliens Präsident Bolsonaro war im vergangenen Jahr stark dafür kritisiert worden, dass die Abholzung im Regenwald das größte Ausmaß seit elf Jahren erreicht hatte.
  • Zuletzt versuchte die Regierung aber zu zeigen, dass ihr an der Umwelt gelegen sei.
  • Nun verhängte Bolsonato ein viermonatiges Verbot für Brandrodungen.
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Rio de Janeiro. Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat nach scharfer Kritik an seiner Umweltpolitik für vier Monate Brandrodungen im Amazonas-Regenwald verboten. Der Erlass vom Donnerstag kommt just zum Beginn der Trockenzeit, in der es in der Region die meisten Brände gibt.

Bolsonaro war 2019 Präsident geworden mit dem Versprechen, die wirtschaftliche Entwicklung in der Amazonas-Region voranzutreiben. Immer wieder kritisierte er seitdem Umweltauflagen, die dem im Weg stehen. Stark kritisiert worden war er im vergangenen Jahr auch dafür, dass die Abholzung im Regenwald das größte Ausmaß seit elf Jahren erreicht hatte.

Unter anderem lieferte er sich über Twitter einen Schlagabtausch mit Klimaschutz-Aktivistin Greta Thunberg. Zuletzt versuchte die Bolsonaro-Regierung aber zu zeigen, dass ihr sehr wohl an der Umwelt gelegen sei.

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Grundsätzlich braucht man in Brasilien eine Genehmigung, wenn man für den Ackerbau, Viehzucht oder Holzwirtschaft, Wald und Gebüsch abbrennen will. Es hält sich aber kaum jemand an die Vorgabe.

RND/AP

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