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  • Keine Lockerungen zum Corona-Lockdown in Sicht - Altmaier: “Wende nicht erreicht”

Altmaier: „Wende zum Besseren noch nicht erreicht“ – monatelange Einschränkungen

  • Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier rechnet noch mit vier bis fünf Monaten erheblichen Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen.
  • Die Infektionszahlen seien weiter zu hoch.
  • Auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sieht keine Grundlage für aktuelle Lockerungen.
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Berlin. Wirtschaftsminister Peter Altmaier sieht noch keine wesentlichen Erfolge des Teil-Lockdowns. „Zur Zwischenbilanz gehört auch, dass die Infektionszahlen nach wie vor viel zu hoch sind. Sehr viel höher sogar als vor zwei Wochen“, sagte der CDU-Politiker der „Bild am Sonntag“. „Trotz aller Anstrengungen ist eine Wende zum Besseren noch nicht erreicht“, sagte Altmaier. Für das Öffnen von Restaurants und Kinos sehe er wenig Spielraum. „Wir sind aus dem Gröbsten noch nicht raus.“ Einen „Jo-Jo-Shutdown“ mit ständigem Öffnen und Schließen der Wirtschaft könne sich Deutschland nicht leisten.

Altmaier rechnet nach eigener Aussage damit, dass sich die Deutschen noch weit über den Dezember hinaus einschränken müssen. „Wir werden zumindest in den nächsten vier bis fünf Monaten mit erheblichen Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen leben müssen.“

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Vor Corona-Beratungen: Kaum Chancen für Lockerungen
0:47 min
Am Montag wollen Kanzlerin und Ministerpräsidenten eine Zwischenbilanz des Teil-Lockdowns ziehen. Mit Lockerungen ist kaum zu rechnen.  © dpa

Kretschmer: „Für Lockerungen keine Grundlage“

Auch Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) sieht keine Chance für Lockerungen. „Aus meiner Sicht gibt es für Lockerungen aufgrund der hohen Infektionszahlen keine Grundlage“, sagte er der Zeitung. „Wir sollten uns deshalb in sieben Tagen noch einmal treffen, um über die Entwicklung zu sprechen. Eingriffe in die Grundrechte der Menschen müssen sehr genau erklärt und begründet werden.“

Am Montag wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten eine Zwischenbilanz des Teil-Lockdowns ziehen. Derzeit haben unter anderem Restaurants geschlossen, Hotels dürfen keine Urlauber aufnehmen, auch Kultur- und Freizeiteinrichtungen mussten schließen.

RND/dpa

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