Altmaier begibt sich vorsorglich in häusliche Quarantäne

  • Erst traf es Außenminister Maas, nun folgt das nächste Regierungsmitglied.
  • Wirtschaftsminister Altmaier hat sich vorsorglich in Quarantäne gegeben.
  • Der Grund: Der Mitarbeiter eines EU-Ministers, der beim Handelsministerrat in Berlin zugegen war, wurde positiv auf das Coronavirus getestet.
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Berlin. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat sich am Mittwoch freiwillig in Quarantäne begeben. Das teilte Altmaier über Twitter mit.

Er habe am Nachmittag erfahren, dass ein beim Handelsministerrat in Berlin anwesender Mitarbeiter eines EU-Ministers positiv auf Corona getestet worden sei. “Ich habe mich vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben”, twitterte der Minister.

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Und weiter: “Ich wurde am Freitag negativ getestet, es geht mir sehr gut.”

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Minister Altmaier und Maas in Corona-Quarantäne
1:15 min
Der Grund: Der Mitarbeiter eines EU-Ministers, der beim Handelsministerrat in Berlin zugegen war, wurde positiv auf das Coronavirus getestet.  © Reuters

Kurz zuvor hatte sich Außenminister Heiko Maas (SPD) wegen der Corona-Infektion eines seiner Personenschützer in Quarantäne begeben. Ein erster Test auf eine Covid-19-Erkrankung sei am Mittwoch aber negativ gewesen, teilte das Auswärtige Amt mit.

Es werde nun geklärt, ob weitere Personen betroffen und welche Maßnahmen gegebenenfalls zu ergreifen seien.

Ministerpräsident Hans ebenfalls in Quarantäne

Auch der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat sich nach einem möglichen Kontakt mit einem Corona-Infizierten vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben. Hans habe am vergangenen Freitag gemeinsam mit Außenminister Maas an einer Podiumsdiskussion in der Landesvertretung des Saarlandes in Berlin teilgenommen, teilte der Regierungssprecher am Donnerstag in Saarbrücken mit.

Bei jener Veranstaltung war der Personenschützer von Maas im Raum, der positiv auf das Coronavirus getestet worden ist.

Hans werde einen Corona-Test machen und bis zum Ergebnis keine öffentlichen Termine mehr wahrnehmen, sagte der Regierungssprecher. “Es handelt sich dabei um eine reine Vorsichtsmaßnahme.” Und: Es gehe dem Ministerpräsidenten gut. Zuvor hatte die “Bild”-Zeitung darüber berichtet.

RND/dpa

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