Altkanzler Schröder zum Wahlkampf: Klimaschutz darf nicht über Wirtschaft gestellt werden

Gerhard Schröder (SPD), ehemaliger Bundeskanzler und jetziger Leiter Verwaltungsrat Nord Stream 2.

Gerhard Schröder (SPD), ehemaliger Bundeskanzler und jetziger Leiter Verwaltungsrat Nord Stream 2.

Berlin. Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat die Parteien mit Blick auf die Bundestagswahl für ihre Haltung beim Klimaschutz kritisiert und mehr Aufmerksamkeit für die Wirtschaft gefordert. „Wer wie die Grünen mit einer übersteigerten Klimaschutzpolitik die Deindustrialisierung Deutschlands vorantreibt und damit Millionen Jobs gefährdet, wird sicherlich ein bestimmtes, eher wohlhabendes, großstädtisches und akademisiertes Wählerklientel erreichen.“

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Das schrieb der 77-Jährige in einem am Donnerstag veröffentlichten Meinungsbeitrag beim Nachrichtenportal „t-online.de“.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Instagram, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Der Altkanzler kritisierte, dies dürfe nicht der Anspruch von SPD und Union sein, „die nur dann Wahlsiege einfahren konnten, wenn sie sich um die Mitte der Gesellschaft gekümmert haben“.

Diejenigen, „die jeden Morgen aufstehen und in den Fabriken, Verwaltungen und Geschäften arbeiten gehen, ihre Steuern zahlen und die von der Gesellschaft definierten Regeln einhalten“, hätten „einen Anspruch darauf, dass ihre Interessen zählen“, schrieb Schröder.

Schröder: Klimaschutz darf nicht über Wirtschaft gestellt werden

Die Parteien müssten deshalb „neben dem Klimaschutz vor allem die Wirtschaft und die Zukunftsfragen, die für eine moderne und erfolgreiche Industriegesellschaft entscheidend“ seien, in den Vordergrund rücken. Alle Parteien vermittelten den Eindruck, „dass Klimaschutz das absolut wichtigste Thema sei, dem sich alles andere unterzuordnen habe“, schrieb Schröder.

Der Klimaschutz sei zwar relevant, dürfe aber nicht über die Wirtschaft gestellt werden.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

RND/dpa

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Top Themen

Krieg in der Ukraine
 
China-Taiwan-Konflikt

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken