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Maskenaffäre: 1,2 Millionen Euro bei Bayerns Ex-Justizminister Sauter sichergestellt

  • Alfred Sauter gehört zu den Beschuldigten in der Maskenaffäre.
  • Nun gibt es weitere Konsequenzen für den CSU-Politiker.
  • Das Oberlandesgericht München hat laut einem Medienbericht einen Vermögensarrest gegen ihn in Höhe von 1,2 Millionen Euro verfügt.
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In der Maskenaffäre gibt es weitere Konsequenzen für den CSU-Politiker Alfred Sauter. Das Oberlandesgericht München hat einen sogenannten Vermögensarrest in Höhe von 1,2 Millionen Euro gegen den ehemaligen bayerischen Justizminister verhängt. Das berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ).

Demnach habe die Justiz bei dem Abgeordneten und Anwalt Vermögen in dieser Höhe bereits sichergestellt. Dieser Schritt solle verhindern, dass die Geschäfte mit den Schutzmasken zu Lasten des Staates oder Steuerzahlers führen. Bei den Maskendeals sind hohe Profite angefallen.

Ermittlungen wegen Korruptionsverdachts

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Sauter soll als Rechtsanwalt laut dem Medienbericht mehr als eine Million Euro durch Maskenlieferungen erhalten haben. Demnach war er an Geschäften beteiligt, die eine Firma aus Hessen an deutsche Ministerien vermittelt hat. Der Rechtsanwalt bestreitet die Vorwürfe.

Die bayerische Generalstaatsanwaltschaft ermittelt bereits gegen ihn wegen Korruptionsverdachts in der Maskenaffäre. Erst vor wenigen Wochen trat der Landtagsabgeordnete nach massivem Druck aus der CSU-Fraktion aus. Sauter bestreitet die Vorwürfe jedoch weiter.

Bayern, München: Horst Seehofer (links), Bundesminister des Inneren, Bau und Heimat und damaliger CSU-Parteivorsitzender, und der Landtagsabgeordnete Alfred Sauter schauen sich vor Beginn der Sitzung des CSU-Vorstands einen Brief an. © Quelle: Peter Kneffel/dpa

Die Ermittlungen stehen in Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen gegen den mittlerweile aus der CSU ausgetretenen Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein, der wie Sauter ebenfalls aus dem schwäbischen Landkreis Günzburg stammt.

Laut der SZ äußerten sich weder Sauter noch das Oberlandesgericht weiter zu dem Fall. Auch wie konkret der Vermögensarrest vollzogen wurde, sei nicht bekannt.

RND/ar

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