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Russische Behörden fahnden nach Direktor von Nawalnys Anti-Korruptions-Stiftung

  • Der Direktor von Nawalnys Anti-Korruptions-Stiftung steht nun auf der Fahndungsliste der russischen Behörden.
  • Der im Ausland lebende Iwan Schdanow veröffentlichte die Information auf Twitter.
  • Er hatte seine Heimat aus Angst vor Strafverfolgung verlassen.
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Moskau. Nach dem Verbot der Anti-Korruptions-Stiftung des inhaftierten Kremlgegners Alexej Nawalny haben die russischen Behörden den Chef des Fonds auf die Fahndungsliste gesetzt. Der im Ausland lebende Iwan Schdanow veröffentlichte am Freitag auf Twitter einen Screenshot von einem Eintrag in die entsprechende Datenbank des Innenministeriums. Zu sehen ist ein Foto von ihm mit persönlichen Angaben.

Schdanow kommentierte das ironisch: „Ich weiß nicht, womit die Fahndung zusammenhängt. Wahrscheinlich mit etwa zehn Strafverfahren, die gegen mich laufen. Aber es ist schwer zu sagen, um welches es sich dabei handelt.“ Der Vertraute von Nawalny hat seine Heimat aus Angst vor Strafverfolgung verlassen.

Ein Gericht in Moskau hatte am Mittwoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit entschieden, dass etwa Nawalnys Anti-Korruptions-Stiftung FBK als extremistisch eingestuft und damit endgültig verboten wird. Im Zusammenhang mit einem neuen Gesetz hat das zur Folge, dass Anhänger und Unterstützer des Oppositionellen nun bei allen Wahlen nicht mehr antreten dürfen. Nawalny ist seit Monaten in einem Straflager inhaftiert.

RND/dpa

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