Charité: Gesundheitszustand von Alexej Nawalny weiter ernst

  • Labortests haben ergeben, dass Alexej Nawalny mit dem chemischen Nervenkampfstoff Nowitschok vergiftet worden ist.
  • Nach Angaben der Charité, wo er behandelt wird, ist sein Gesundheitszustand weiter ernst.
  • Er liege nach wie vor auf der Intensivstation und werde künstlich beatmet.
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Berlin. Der Gesundheitszustand des russischen Regierungskritikers Alexej Nawalny ist nach Angaben der Berliner Charité weiterhin ernst. Die Symptomatik der nachgewiesenen Vergiftung sei zwar zunehmend rückläufig. Nawalny werde aber weiterhin auf einer Intensivstation behandelt und künstlich beatmet.

Mit einem längeren Krankheitsverlauf sei zu rechnen. Langzeitfolgen der schweren Vergiftung seien weiterhin nicht auszuschließen.

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Kremlkritiker Nawalny in Berliner Charité eingeliefert
2:07 min
Am Ende war die Erleichterung groß: Der schwerkranke russische Oppositionelle Alexej Nawalny ist am Samstag in die Berliner Charité eingeliefert worden.  © Reuters
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Bundesregierung: Nawalny “zweifelsfrei” vergiftet worden

Nawalny, der auf Wunsch seiner Familie seit dem 22. August in Berlin behandelt wird, ist nach Untersuchungen eines Spezial-Labors der Bundeswehr mit dem chemischen Nervenkampfstoff Nowitschok vergiftet worden.

Die Labortests hätten den “zweifelsfreien Nachweis” darüber erbracht, teilte die Bundesregierung am Mittwoch mit. Das Auswärtige Amt bestellte den russischen Botschafter Sergej Netschajew ein, um Russland zu einer Stellungnahme aufzufordern.

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Nawalny war am 20. August auf einem Flug in Russland bewusstlos geworden und zunächst in Omsk behandelt worden. Die Ärzte dort hatten lediglich von einer Stoffwechselstörung als Ursache gesprochen.

RND/dpa

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