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Gauland: Union erst spalten, dann mit ihr koalieren

  • Der AfD-Ehrenvorsitzende Alexander Gauland hat eine Strategie, wie seine Partei auf lange Sicht dennoch koalitionsfähig werden könnte.
  • Zuerst müsse allerdings ein „Spaltpilz in die Union getragen werden“.
  • Es müssten die Positionen der Ära Merkel „beiseite geräumt werden“.
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Berlin. Der AfD-Ehrenvorsitzende Alexander Gauland will mit seiner Partei erst Unfrieden in die Union hineintragen, um später dann vielleicht einmal mit CDU und CSU zu koalieren. „Wir müssen langfristig an eine Zusammenarbeit mit einer anderen Partei denken. Das kann nur die Union sein“, sagte er in einem Interview mit der „Welt“. Wenn die sich abzeichnende neue Koalition aus SPD, Grünen und FDP keine großen Fehler mache, „dann hat die Union für lange Zeit keine Regierungsoption mehr - es sei denn, sie fasst eine Kooperation mit uns ins Auge“, schlussfolgerte der ehemalige Fraktionsvorsitzende.

Die AfD müsse nun Positionen, die während der Amtszeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel „in der CDU beiseite geräumt“ worden seien, in die Diskussion einbringen, sagte Gauland. „Wir müssen also mit Anträgen, die auch ein bestimmter Kreis von CDU-Leuten stellen könnte, den Spaltpilz in die Union tragen“, fügte er hinzu.

RND/dpa

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