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„Team Kurzsicht“: Dobrindt attackiert Ampel für Corona-Politik

  • CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat die Corona-Politik der Ampel-Parteien kritisiert.
  • SPD, Grüne und FDP seien auf die Belastung im Gesundheitswesen ungenügend vorbereitet.
  • Dobrindt fordert bundesweit einheitliche Corona-Regeln - und hält Schulschließungen nicht für ausschließbar.
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Berlin. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat die Corona-Politik der Ampel-Fraktionen SPD, Grüne und FDP scharf kritisiert. „Die Ampel hat ganz offensichtlich eine Funktionsstörung“ und sei ungenügend vorbereitet auf die Belastung des Gesundheitswesens, sagte Dobrindt am Dienstag in Berlin. Die Ampel versuche, „aus dem Team Vorsicht das Team Kurzsicht zu machen“.

Teile der Grünen-Landesminister seien etwa für eine Fortschreibung der epidemischen Lage über den 25. November hinaus, in der Debatte über eine Impfpflicht gebe es Unterschiede zwischen Grünen und FDP. „Es zeigt sich: Besserwissen ist nicht besser können.“

Die „links-gelbe Koalition“ hinke der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie hinterher, kritisierte Dobrindt, der sich erwartungsgemäß erneut hinter den Antrag der Unionsfraktion stellte, die sogenannte epidemische Lage von nationaler Tragweite in der Bundestagssitzung an diesem Donnerstag zu verlängern.

Union weiterhin im Gespräch mit Ampel-Fraktionen

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Beispielsweise hätten es die Fraktionen der möglichen künftigen Ampel-Koalition versäumt, eine echte Notbremse für den Fall einer weiteren Eskalation der Lage zu installieren. Die Union sei weiterhin im Gespräch mit den Ampel-Fraktionen.

Maßstab der Entscheidungen müsse die Krankenhausbelegung, die Entwicklung auf den Intensivstationen sowie die Belastung des Gesundheitssystems insgesamt sein, forderte Dobrindt.

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Mit Blick auf die Bund-Länder-Runde von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder an diesem Donnerstag sagte er, in der Grundsubstanz müssten bundesweit einheitliche Regeln beschlossen werden. Dazu gehöre auch eine 2G-Regelung für Geimpfte und Genesene, die nicht regional den Ländern überlassen werden solle.

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Der gesamte Instrumentenkasten zur Bekämpfung der Pandemie dürfe nicht ausgeschlossen werden, sagte Dobrindt. So wolle er etwa keine Schulen schließen - man könne aber derzeit nicht glaubwürdig sagen, ob dies in einigen Wochen nicht doch nötig sein werde.

RND/dpa

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