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Energiedebatte spaltet Ampel

Kubicki fordert Weiterbetrieb verbleibender Atomkraftwerke

07.04.2022, Berlin: Wolfgang Kubicki, stellvertretender FDP-Parteivorsitzender und Bundestagsvizepräsident, spricht bei der Sitzung des Bundestags. Die FDP erhöht den Druck auf die Koalitionspartner SPD und Grüne in der Debatte um eine Weiterführung der Atomkraftwerke.

07.04.2022, Berlin: Wolfgang Kubicki, stellvertretender FDP-Parteivorsitzender und Bundestagsvizepräsident, spricht bei der Sitzung des Bundestags. Die FDP erhöht den Druck auf die Koalitionspartner SPD und Grüne in der Debatte um eine Weiterführung der Atomkraftwerke.

Berlin. Die FDP erhöht den Druck auf die Koalitionspartner SPD und Grüne, angesichts der rasant steigenden Energiepreise die drei letzten Atomkraftwerke weiter laufen zu lassen. „Es ist dringend an der Zeit, den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke für mindestens fünf Jahre zu gewährleisten“, sagte der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Zudem sollten wir schnellstmöglich die heimischen Ressourcen an Öl und Gas nutzen, statt dies teuer im Ausland einzukaufen.“

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Angesichts einer ökonomischen und Energie-Krise, „die biblische Ausmaße annehmen können“, sei es vor allem von den Grünen vollkommen unverantwortlich, die Atomkraft zur Energieerzeugung nicht einmal ansatzweise in Betracht zu ziehen, sagte Kubicki weiter.

Die Angst der Grünen vor einem Gesichtsverlust überwiegt offensichtlich die Verantwortung für die ökonomische Überlebensfähigkeit dieses Landes.

Wolfgang Kubicki,

stellvertretender FDP-Vorsitzender

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Es sei aber inakzeptabel, die eigene Ideologie zum Maßstab zu nehmen, wenn es darum geht, in der Ausnahmesituation Pragmatismus walten zu lassen, betonte der Bundestag-Vizepräsident. „Es geht nicht um das Wohlgefühl der Grünen, sondern um eine Perspektive für Millionen Menschen in diesem Land.“

RND/dpa

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